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Last updated: July 26, 2026
Remote- und flexible Arbeitsarrangements werden auf Chinas sich entwickelndem Arbeitsmarkt zunehmend wichtiger. Während traditionelle, bürogebundene Beschäftigung weiterhin vorherrscht, erkunden immer mehr Unternehmen Modelle, die den Mitarbeitern größere Flexibilität hinsichtlich Standort und Arbeitszeiten bieten. Dieser Wandel wird durch verschiedene Faktoren vorangetrieben, darunter technologische Fortschritte, veränderte Mitarbeitendeerwartungen und die Notwendigkeit von Geschäftskontinuität und Agilität.
Das Navigieren im Bereich Remote- und flexibles Arbeiten in China erfordert ein klares Verständnis des aktuellen rechtlichen Rahmens, gängiger Praktiken und praktischer Überlegungen. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass sie die Arbeitsgesetze, Datenschutzbestimmungen und andere relevante Gesetze einhalten, während sie gleichzeitig klare Richtlinien aufstellen und die notwendige Unterstützung für ihre Remote-Mitarbeitenden bereitstellen.
Remote work regulations and legal framework
Chinas Arbeitsgesetze, insbesondere das Arbeitsvertragsgesetz, wurden eingeführt, bevor weitverbreitetes Remote-Working üblich war. Daher gibt es kein spezifisches, umfassendes nationales Gesetz, das ausschließlich dem Remote-Work gewidmet ist. Bestehende Vorschriften bieten jedoch einen Rahmen, der für Mitarbeitende unabhängig vom Arbeitsort gilt. Home-Office-Regelungen werden generell als eine Form flexibler Arbeit angesehen und müssen den Standardarbeitsgesetzen bezüglich Verträge, Arbeitszeiten, Löhnen, Sozialversicherung und Kündigung entsprechen.
Wichtige Überlegungen sind:
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Arbeitsverträge: Das Beschäftigungsverhältnis muss durch einen formellen Arbeitsvertrag geregelt sein, der idealerweise den Arbeitsort angibt, auch wenn es sich um das Zuhause des Mitarbeiters oder eine flexible Vereinbarung handelt. Änderungen des Arbeitsortes oder der Bedingungen erfordern in der Regel eine gegenseitige Zustimmung und eine Vertragsänderung.
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Arbeitszeiten: Während flexible Arbeitszeiten vereinbart werden können, gelten die regulären Arbeitszeitregelungen (z.B. maximale tägliche/wöchentliche Stunden, Überstundenregelungen) weiterhin, es sei denn, es ist ein spezielles, umfassendes System für Arbeitszeiten oder flexible Arbeitszeitmodelle durch die Arbeitsbehörden für bestimmte Rollen genehmigt.
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Arbeitsplatzsicherheit: Arbeitgeber haben eine allgemeine Verpflichtung, die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten. Während die Anwendung traditioneller Arbeitsschutzstandards in einem Heim-Umfeld schwierig ist, sollten Arbeitgeber erwägen, Hinweise zur Einrichtung eines sicheren Arbeitsplatzes und zur Risikovermeidung bereitzustellen.
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Sozialversicherung und Wohnungsfonds: Beiträge zur Sozialversicherung (Rente, medizinische Versorgung, Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfall, Mutterschaft) sowie zum Wohnungsfonds sind plyamentarisch, basierend auf dem registrierten Arbeitsort des Mitarbeiters oder dem Standort des Arbeitgebers, unabhängig vom Remote-Arbeitsort.
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Arbeitsunfälle: Die Feststellung eines Arbeitsunfalls für Remote-Mitarbeitende kann komplex sein. Im Allgemeinen könnte eine Verletzung, die während der Arbeitszeit bei der Erfüllung von Arbeitsaufgaben, auch zu Hause, entsteht, als Arbeitsunfall gewertet werden, jedoch hängen die Einzelheiten von den Umständen und der lokalen Auslegung ab.
Klare interne Richtlinien zum Remote-Arbeiten sind entscheidend, um den rechtlichen Rahmen zu ergänzen und Erwartungen zu steuern.
Flexible work arrangement options and practices
Flexible Arbeit in China kann verschiedene Formen annehmen, jenseits des vollständigen Remote-Work. Häufige Vereinbarungen sind:
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Vollständiges Remote Work: Mitarbeitende arbeiten vollständig an einem Ort außerhalb des traditionellen Büros, oft von zu Hause.
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Hybrides Arbeiten: Mitarbeitende teilen ihre Zeit zwischen Remote-Arbeit und Arbeit im Büro auf. Dies kann strukturiert (z.B. bestimmte Tage im Büro) oder flexibel (z.B. freie Wahl des Mitarbeiters je nach Aufgaben) gestaltet sein.
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Flexible Stunden: Mitarbeitende haben Freiheiten bei Start- und Endzeiten, solange sie ihre erforderlichen Stunden und Aufgaben erfüllen. Das ist oft mit Remote- oder Hybrid-Work kombiniert.
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Verkürzte Arbeitswochen: Mitarbeitende leisten Vollzeitstunden an weniger als fünf Tagen. Weniger üblich für allgemeine Bürojobs, aber in bestimmten Branchen denkbar.
Praktische Umsetzung erfordert oft:
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Entwicklung klarer Eignungskriterien für flexible Vereinbarungen.
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Festlegung von Kommunikationsprotokollen und Erwartungen.
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Bereitstellung notwendiger Tools und Technologien.
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Schulung von Führungskräften im Umgang mit Remote- oder Hybrid-Teams.
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Sicherstellung fairer Behandlung und Chancen für Mitarbeitende unabhängig vom Arbeitsort.
Viele Unternehmen setzen auf hybride Modelle als Balance zwischen Flexibilität und der Aufrechterhaltung des Teamzusammenhalts sowie der Unternehmenskultur.
Data protection and privacy considerations for remote workers
China verfügt über robuste Datenschutzgesetze, insbesondere das Personal Information Protection Law (PIPL), das maßgeblich beeinflusst, wie Unternehmen personenbezogene Daten, einschließlich der Daten ihrer Mitarbeitenden, unabhängig vom Arbeitsort, behandeln. Wenn Mitarbeitende remote arbeiten, verändert sich die Risiko-Landschaft für Datenverstöße und Datenschutzverletzungen.
Arbeitgeber müssen:
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Datensicherheit gewährleisten: Technische und organisatorische Maßnahmen umsetzen, um Unternehmens- und Mitarbeitendendaten, auf die remote Mitarbeitende zugreifen oder die sie verarbeiten, zu schützen. Das umfasst sichere Netzwerkzugänge (VPNs), Endgerätesicherheit und sichere Cloud-Speicherlösungen.
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Datenerhebung beschränken: Nur personenbezogene Daten der Mitarbeitenden erheben, die für die Beschäftigung erforderlich sind, und diese nur mit Zustimmung der Mitarbeitenden, wo erforderlich.
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Datenschutzschulungen: Remote-Mitarbeitende hinsichtlich Datenschutzrichtlinien, sicherer Handhabung sensibler Informationen und Erkennung von Phishing oder anderen Sicherheitsbedrohungen schulen.
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Gerätemanagement: Klare Richtlinien zum Einsatz persönlicher versus unternehmenseigener Geräte für die Arbeit aufstellen und geeignete Sicherheitsmaßnahmen für jede Situation implementieren.
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Grenzüberschreitender Datentransfer: PIPL-Anforderungen bezüglich des Transfers personenbezogener Mitarbeitendendaten außerhalb Chinas beachten, was oft eine separate Zustimmung, Sicherheitsbewertungen oder standardisierte vertragliche Klauseln erfordert.
Die Einhaltung des PIPL ist obligatorisch, Verstöße können erhebliche Strafen nach sich ziehen.
Equipment and expense reimbursement policies
Bereitstellung notwendiger Ausrüstung und Erstattung arbeitssbezogener Kosten für Remote-Mitarbeitende ist ein zentraler operativer Aspekt. Obwohl dies nicht explizit durch das nationale Recht für alle Remote-Work-Szenarien vorgeschrieben ist, ist es Standardpraxis und oft essenziell, um die Arbeit der Mitarbeitenden effektiv zu ermöglichen.
Gängige Ansätze sind:
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Vom Unternehmen bereitgestellte Ausrüstung: Arbeitgeber stellen oft Laptops, Monitore, Tastaturen und andere notwendige IT-Ausrüstung bereit. Das gewährleistet Sicherheitsstandards und sorgt für eine einheitliche Arbeitserfahrung.
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Zuschüsse oder Zulagen: Einige Unternehmen gewähren monatliche Zuschüsse oder Zulagen zur Deckung von Kosten wie Internet, Strom oder anteiligem Home-Office-Aufwand.
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Rechnungsstellung: Mitarbeitende können für spezifische, vorher genehmigte arbeitssbezogene Ausgaben eine Erstattung erhalten, z.B. für notwendige Software-Abonnements oder Büromaterial.
Klare Richtlinien, was welche Ausrüstung umfasst, welche Ausgaben erstattungsfähig sind und wie die Erstattung beantragt wird, sind wesentlich. Auch steuerliche Aspekte der Zulagen oder Erstattungen sollten bedacht werden.
Remote work technology infrastructure and connectivity
In den meisten urbanen Gebieten Chinas ist die Internetinfrastruktur gut ausgebaut, was eine zuverlässige Konnektivität für Remote-Arbeit gewährleistet. Die breite Verfügbarkeit von Hochgeschwindigkeitsinternet, inklusive Glasfaser und 5G-Netzen, unterstützt diverse Remote-Work-Technologien.
Schlüsseltechnologische Aspekte sind:
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Zusammenarbeitstools: Beliebte Plattformen für Kommunikation und Zusammenarbeit (z.B. WeChat Work, DingTalk, Lark, Zoom, Microsoft Teams) werden breit genutzt. Arbeitgeber sollten Werkzeuge wählen, die den lokalen Vorschriften entsprechen und ihren Sicherheitsanforderungen genügen.
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VPN-Nutzung: Der Zugriff auf Unternehmensnetzwerke oder internationale Dienste erfordert oft die Nutzung eines Virtual Private Network (VPN). Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass sie rechtlich konforme VPN-Lösungen verwenden.
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Cloud-Dienste: Die Nutzung cloud-basierter Software und Speicher ist üblich, allerdings müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre Cloud-Anbieter die chinesischen Datenlokalisierungs- und Cybersicherheitsgesetze einhalten.
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Endgerätemanagement: Die Verwaltung und Sicherung der Mitarbeitenden-Geräte, egal ob firmeneigen oder privat, ist essenziell. Mobile Device Management (MDM) oder Endpunktsicherheitsplattformen werden häufig genutzt.
Sicherzustellen, dass Mitarbeitende Zugang zu verlässlichem Internet und den notwendigen technologischen Tools haben, ist grundlegend für eine erfolgreiche Umsetzung des Remote-Work in China.
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Von mehr als 1.300 Unternehmen weltweit geschätzt
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Karl van der Weert
Karl leitet das Customer Success Team bei Rivermate und ist verantwortlich für alle bestehenden Kundenbeziehungen mit dem Fokus auf eine reibungslose und äußerst persönliche EOR-Erfahrung. In den letzten zwei Jahren hat er das Onboarding, die Gehaltsabrechnung und den kontinuierlichen Support betreut, wobei er eng mit den Kunden zusammenarbeitet, um Probleme schnell und transparent zu lösen. Er koordiniert mit internen Teams und lokalen Partnern, um konforme und effiziente EOR-Lösungen sicherzustellen, während er gleichzeitig Chancen zur Unterstützung des Kundenzuwachses erkennt. Seine Rolle verbindet praktisches Problemlösungsvermögen mit strategischem Key-Account-Management, mit dem Ziel, starke und langfristige Kundenpartnerschaften aufzubauen.
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Sebastien Wakim
Sébastien Wakim ist CEO von Rivermate und leitet die Hightekers-Gruppe seit 2024. Als frühes Uber-Mitglied hat er die Betriebsläufe des Unternehmens in mehreren MENA-Märkten aufgebaut und skaliert, bevor er Führungspositionen bei OLX Group innehatte. Später war er Mitbegründer von Wisewell, einem Wasser-Technologie-Unternehmen mit Aktivitäten in den USA und im GGC. Er besitzt einen MBA von der Columbia Business School und einen MS in Ingenieurwissenschaften von der UC Berkeley.
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