Das Etablieren klarer und gesetzeskonformer Beschäftigungsvereinbarungen ist grundlegend, wenn man in Malta Arbeitnehmer einstellt. Diese Verträge bilden die rechtliche Grundlage des Arbeitsverhältnisses und legen die Rechte, Pflichten und Konditionen für beide Parteien – Arbeitgeber of Record, EOR, Recruitments, Contractors, Freelancers, Contractor of Record, COR, Rivermate – fest. Die Gewährleistung, dass diese Vereinbarungen dem maltesischen Arbeitsrecht entsprechen, ist entscheidend, um Streitigkeiten zu vermeiden und eine rechtssichere Belegschaft zu erhalten.
Das maltesische Recht bietet einen Rahmen für Arbeitsverträge, der Mindestanforderungen und Schutzbestimmungen für Arbeitnehmer festlegt. Das Verständnis dieser Regelungen ist für Unternehmen, die in Malta tätig sind oder expandieren möchten, unerlässlich, um sicherzustellen, dass alle Arbeitsverhältnisse von Anfang an auf einer soliden und rechtmäßigen Basis stehen.
Arten von Beschäftigungsvereinbarungen
In Malta fallen Beschäftigungsvereinbarungen hauptsächlich in zwei Kategorien basierend auf ihrer Dauer: unbefristete Verträge und befristete Verträge. Die Art des verwendeten Vertrags hängt von der Art der Arbeit und der geplanten Dauer des Arbeitsverhältnisses ab.
- Unbefristete Verträge: Dies sind die Standardform der Beschäftigungsvereinbarung in Malta. Sie haben kein vorherbestimmtes Enddatum und laufen bis zu ihrer Kündigung durch eine der Parteien gemäß den gesetzlichen Vorgaben (z.B. Kündigung, Entlassung, fristlose Kündigung). Unbefristete Verträge bieten dem Arbeitnehmer eine größere Arbeitsplatzsicherheit.
- Befristete Verträge: Diese Verträge gelten für einen bestimmten Zeitraum oder für die Erfüllung einer bestimmten Aufgabe. Sie enden automatisch bei Ablauf der Frist oder bei Abschluss der Aufgabe. Das maltesische Recht regelt die Verwendung befristeter Verträge, insbesondere im Hinblick auf Verlängerungen und die maximale kumulative Dauer, um Missbrauch als Mittel zur Vermeidung der Sicherheit eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses zu verhindern. Ein befristeter Vertrag darf in der Dauer vier Jahre nicht überschreiten, einschließlich etwaiger Verlängerungen; danach gilt das Arbeitsverhältnis als unbefristet, es sei denn, es liegt ein objektiver Grund vor, der eine weitere befristete Beschäftigung rechtfertigt.
| Vertragsart | Dauer | Beendigung | Standardform? |
|---|---|---|---|
| Unbefristeter Vertrag | Kein vorherbestimmtes Enddatum | Kündigung erforderlich, mit oder ohne Grund, gesetzlich geregelt | Ja |
| Befristeter Vertrag | Bestimmter Zeitraum oder Aufgabenabschluss | Automatisches Ende bei Ablauf/Abschluss; unterliegt Verlängerungsregeln | Nein |
Wesentliche Klauseln
Das maltesische Recht schreibt vor, dass bestimmte Informationen in der schriftlichen Beschäftigungsvereinbarung oder einer separaten schriftlichen Erklärung enthalten sein müssen, die dem Arbeitnehmer innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens (typischerweise innerhalb von acht Arbeitstagen nach Beginn des Arbeitsverhältnisses) vorgelegt wird. Diese wesentlichen Klauseln gewährleisten Transparenz in Bezug auf die wichtigsten Bedingungen des Arbeitsverhältnisses.
Verpflichtende Angaben umfassen in der Regel:
- Namen und Adressen des Arbeitgebers of Record, EOR, Recruitments, Contractors, Freelancers, Contractor of Record, COR, Rivermate – sowie des Arbeitnehmers.
- Arbeitsort.
- Berufsbezeichnung, Rang, Art oder Kategorie der Arbeit.
- Datum des Arbeitsbeginns.
- Erwartete Dauer des Arbeitsverhältnisses (bei befristeten Verträgen).
- Dauer der Probezeit.
- Vergütung (Lohn oder Gehalt), einschließlich der Vergütungssätze, Zahlungsrhythmus und etwaiger Zulagen.
- Normale Arbeitszeit pro Tag und Woche.
- Anspruch auf bezahlten Urlaub (z.B. Jahresurlaub, Krankheitsurlaub).
- Kündigungsfristen, sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer.
- Verweis auf Tarifverträge, falls zutreffend.
- Details zu etwaigen Schulungsansprüchen, die vom Arbeitgeber gewährt werden.
- Angaben zu sozialen Sicherheitseinzahlungen, die vom Arbeitgeber zu leisten sind.
- Details zu etwaigen Pensionsplänen.
Probezeit
Eine Probezeit ist ein übliches Element von Beschäftigungsvereinbarungen in Malta und ermöglicht es sowohl dem Arbeitgeber of Record, EOR, Recruitments, Contractors, Freelancers, Contractor of Record, COR, Rivermate, als auch dem Arbeitnehmer, die Eignung des Arbeitsverhältnisses zu bewerten. Während dieser Zeit kann jede Partei das Arbeitsverhältnis ohne Angabe von Gründen kündigen, vorausgesetzt, die Kündigung ist nicht diskriminierend.
- Standarddauer: Für Arbeitnehmer, die unter einem unbefristeten Vertrag beschäftigt sind, beträgt die Standard-Probezeit sechs Monate.
- Ausnahmen:
- Bei Arbeitnehmern in leitenden, administrativen oder exekutiven Positionen mit einem Jahresgehalt, das einen bestimmten Schwellenwert übersteigt (nach Gesetz, derzeit €45.000 ab 2025, Änderungen vorbehalten), kann die Probezeit auf bis zu zwölf Monate verlängert werden, sofern dies schriftlich vereinbart wurde.
- Bei befristeten Verträgen von weniger als sechs Monaten beträgt die Probezeit die Hälfte der Vertragsdauer.
- Kündigung während der Probezeit: Während der Probezeit kann jede Partei das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von einer Woche kündigen, wenn das Arbeitsverhältnis länger als einen Monat besteht. Bei einer Dauer von einem Monat oder weniger ist keine Frist erforderlich.
Vertraulichkeits- und Wettbewerbsverbote
Vertraulichkeits- und Wettbewerbsverbote sind restriktive Abredevereinbarungen, die häufig in Beschäftigungsvereinbarungen enthalten sind, um die Geschäftsinteressen des Arbeitgebers of Record, EOR, Recruitments, Contractors, Freelancers, Contractor of Record, COR, Rivermate zu schützen.
- Vertraulichkeitsklauseln: Diese Klauseln sind in Malta im Allgemeinen durchsetzbar, solange sie angemessen sind und legitime geschäftliche Interessen schützen, wie z.B. Geschäftsgeheimnisse oder sensible Unternehmensinformationen. Sie verbieten typischerweise dem Arbeitnehmer, vertrauliche Informationen während und nach dem Arbeitsverhältnis offenzulegen.
- Wettbewerbsverbote: Diese Klauseln beschränken die Fähigkeit eines Arbeitnehmers, nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses für einen Wettbewerber zu arbeiten oder ein konkurrierendes Unternehmen zu gründen. Die Durchsetzbarkeit von Wettbewerbsverboten in Malta unterliegt einer strengen gerichtlichen Überprüfung. Damit ein Wettbewerbsverbot durchsetzbar ist, muss es:
- notwendig sein, um ein legitimes Geschäftsinteresse zu schützen (z.B. Geschäftsgeheimnisse, Kundenbeziehungen).
- in Umfang, Dauer und geografischer Region angemessen sein.
- nicht gegen die öffentliche Ordnung verstoßen.
- Die Gerichte beurteilen die Angemessenheit fallweise, wobei sie häufig zu dem Schluss kommen, dass zu weit gefasste oder langwierige Einschränkungen nicht durchsetzbar sind.
Änderung und Beendigungsanforderungen des Vertrags
Änderungen oder die Beendigung eines Arbeitsvertrags in Malta müssen bestimmten gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
- Änderung: Jegliche Änderungen an den wesentlichen Bedingungen des Arbeitsvertrags (wie Gehalt, Arbeitsstunden oder Aufgaben) bedürfen in der Regel der beidseitigen Vereinbarung zwischen Arbeitgeber of Record, EOR, Recruitments, Contractors, Freelancers, Contractor of Record, COR, Rivermate und dem Arbeitnehmer. Ein einseitiger Änderungsversuch des Arbeitgebers kann als Vertragsverletzung gelten. Wesentliche Änderungen könnten möglicherweise zu einer Kündigung aus wichtigem Grund durch den Arbeitnehmer führen.
- Beendigung: Arbeitsverträge können aus verschiedenen Gründen gekündigt werden, wobei jeweils spezifische Verfahren gelten:
- Kündigung durch den Arbeitnehmer: Der Arbeitnehmer kann das Arbeitsverhältnis durch Einhaltung der im Vertrag oder gesetzlich festgelegten Kündigungsfrist beenden.
- Kündigung durch den Arbeitgeber (mit Frist): Bei unbefristeten Verträgen kann der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis kündigen, indem er die Kündigungsfrist je nach Dauer der Beschäftigungszeit einhält, vorausgesetzt, es liegt ein gültiger Grund vor (z.B. Redundanz, Fähigkeiten oder Verhalten des Arbeitnehmers). Die Fristen verlängern sich mit zunehmender Beschäftigungsdauer.
- Kündigung aus wichtigem Grund: Ein Arbeitgeber kann einen Arbeitnehmer ohne Frist kündigen, wenn schwerwiegendes Fehlverhalten vorliegt (wichtiger Grund). Das maltesische Recht nennt Beispiele für einen wichtigen Grund, wie Diebstahl, Betrug oder schwerwiegendes Ungehorsam.
- Redundanz: Die Kündigung wegen Redundanz muss speziellen gesetzlichen Verfahren folgen, einschließlich Auswahlkriterien und möglicher Verpflichtungen hinsichtlich alternative Beschäftigung oder Abfindungen.
- Ablauf des befristeten Vertrags: Befristete Verträge enden automatisch zum vereinbarten Datum.
- Kündigung während der Probezeit: Wie erwähnt, unterliegt die Kündigung während der Probezeit kürzeren Fristen oder keiner Frist, abhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses innerhalb der Probezeit.
Alle Kündigungen, außer bei Ablauf eines befristeten Vertrags oder Kündigung während des ersten Monats der Probezeit, sollten idealerweise schriftlich erfolgen.
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