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Übersicht über Leistungen und Ansprüche

Entdecken Sie gesetzlich vorgeschriebene und optionale Leistungen für Mitarbeitende in Myanmar.

Myanmar benefits overview

Navigating the landscape of employee benefits and entitlements in Myanmar requires a clear understanding of both statutory requirements and market practices. Employers operating in Myanmar must comply with local labor laws regarding mandatory benefits while also considering competitive packages to attract and retain talent in a dynamic workforce. The expectations of employees are increasingly influenced by global standards and the offerings of multinational corporations present in the country.

Providing a comprehensive and compliant benefits package is crucial for successful operations and employee satisfaction. Beyond legal obligations, offering additional benefits can significantly enhance an employer's reputation and contribute to a positive work environment. Understanding the nuances of health coverage, retirement provisions, and industry-specific norms is key to developing an effective compensation and benefits strategy.

Gesetzliche Leistungen

Myanmar-Arbeitsrecht schreibt mehrere wichtige Leistungen und Ansprüche für Mitarbeitende vor. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist für alle Arbeitgeber unerlässlich. Diese gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen sollen ein Grundniveau an sozialem Schutz und Unterstützung für die Belegschaft bieten.

Wichtige gesetzliche Leistungen sind:

  • Sozialversicherung: Arbeitgeber und Mitarbeitende sind verpflichtet, Beiträge zur Sozialversicherung zu leisten. Dieses Programm bietet Leistungen im Bereich Gesundheitswesen, Krankheitsfall, Mutterschaft, Arbeitsunfall und Invalidität. Die Beitragssätze werden von der Regierung festgelegt und sind prozentual zum Gehalt des Mitarbeiters, wobei sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer Beiträge leisten.
  • Bezahlter Jahresurlaub: Mitarbeitende haben Anspruch auf eine Mindestanzahl an bezahlten Urlaubstagen pro Jahr, normalerweise nach Abschluss einer bestimmten Dienstzeit. Der genaue Anspruch kann je nach relevantem Arbeitsrecht oder Arbeitsvertrag variieren, aber eine gesetzliche Mindestanzahl ist vorgesehen.
  • Feiertage: Mitarbeitende haben Anspruch auf bezahlten Urlaub an festgelegten Feiertagen, die von der Regierung bekanntgegeben werden. Die Anzahl der Feiertage variiert jährlich.
  • Krankheitstage: Mitarbeitende haben Anspruch auf bezahlten Krankheitsurlaub, für längere Abwesenheit ist meist ein ärztliches Attest erforderlich. Es gibt Obergrenzen für die Gesamtzahl der bezahlten Krankheitstage pro Jahr.
  • Mutterschaftsurlaub: Weibliche Mitarbeitende haben Anspruch auf bezahlten Mutterschaftsurlaub, der typischerweise vor und nach der Geburt gewährt wird. Die genauen Anforderungen hinsichtlich Anspruchsberechtigung und Dauer sind im Gesetz geregelt.
  • Vaterschaftsurlaub: Obwohl dieser nicht so umfassend wie Mutterschaftsurlaub ist, können einige Regelungen für Vaterschaftsurlaub bestehen oder sind in der Praxis zunehmend üblich, wobei gesetzliche Anforderungen eventuell eingeschränkt sind.
  • Überstundenvergütung: Mitarbeitende, die über die regulären Arbeitszeiten hinaus arbeiten, haben Anspruch auf Überstundenvergütung zu einem höherem Satz als ihrem regulären Stundenlohn, wie gesetzlich festgelegt.
  • Abfindung: Im Falle einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses unter bestimmten Umständen können Mitarbeitende Anspruch auf Abfindung haben, die auf ihrer Dauer der Beschäftigung basiert.

Die Einhaltung der Vorschriften umfasst die genaue Berechnung und termingerechte Zahlung der Beiträge an die Sozialversicherungsbehörde, die Führung ordnungsgemäßer Aufzeichnungen über Urlaub und Arbeitszeiten sowie die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsformalitäten. Verstöße können zu Bußgeldern und rechtlichen Streitigkeiten führen.

Übliche freiwillige Leistungen

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen bieten viele Arbeitgeber in Myanmar zusätzliche Leistungen an, um qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten sowie ihre Gesamtvergütungspakete zu verbessern. Diese freiwilligen Benefits werden oft durch Branchenstandards, Unternehmensgröße und den Wettbewerb im Talentmarkt beeinflusst.

Gängige freiwillige Leistungen sind:

  • Zusatzkrankenversicherung: Während die Sozialversicherung eine grundlegende medizinische Versorgung bietet, stellen viele Arbeitgeber private Krankenversicherungen bereit, die den Mitarbeitenden Zugang zu einem größeren Netzwerk von Gesundheitsdienstleistern, besseren Einrichtungen und umfassenderer Deckung verschaffen. Dies ist eine hoch geschätzte Leistung.
  • Lebens- und Invaliditätsversicherung: Arbeitgeber können Gruppenlebensversicherungen oder Invaliditätsversicherungen anbieten, um den Mitarbeitenden und ihren Familien bei unvorhergesehenen Ereignissen finanziellen Schutz zu bieten.
  • Transportzuschüsse oder -dienste: Pendeln kann herausfordernd sein, daher bieten Arbeitgeber oft Transportzuschüsse, Firmenwagen oder Shuttle-Services an.
  • Essenszuschüsse oder -subventionen: Das Bereitstellen von Essenszuschüssen oder subventionierten Kantinen ist eine gängige Praxis.
  • Wohnungszuschüsse: Für bestimmte Positionen oder Expat-Mitarbeitende können Wohnungszuschüsse oder Unterkunftshilfen bereitgestellt werden.
  • Leistungsbezogene Boni: Discretionary- oder leistungsabhängige Boni werden häufig eingesetzt, um Mitarbeitende für ihre Beiträge zu belohnen und Motivation zu steigern.
  • Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten: Investitionen in die Fähigkeiten der Mitarbeitenden durch Schulungsprogramme, Workshops oder Rückerstattung von Studiengebühren sind bedeutende nicht-monetäre Benefits.
  • Gesundheitsprogramme: Initiativen zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeitenden, wie Fitnessstudio-Mitgliedschaften, Gesundheitschecks oder Wellness-Aktivitäten, gewinnen an Beliebtheit.
  • Zusätzlicher bezahlter Urlaub: Einige Unternehmen gewähren mehr Jahresurlaubstage als die gesetzliche Mindestanzahl oder bieten spezielle Urlaubsarten wie Studien- oder Hochzeitsurlaub.

Die Erwartungen der Mitarbeitenden an freiwillige Leistungen steigen, insbesondere bei jüngeren Fachkräften und in wettbewerbsintensiven Branchen. Ein attraktives Benefits-Paket ist oft ein entscheidender Faktor bei der Jobzusage und -bindung. Wettbewerbsfähige Benefits-Pakete umfassen meist eine umfangreiche Krankenversicherung, Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und leistungsabhängige Anreize. Die Kosten für diese Leistungen variieren stark je nach Art und Umfang der Deckung oder Bereitstellung.

Krankenversicherung

Krankenversicherung in Myanmar umfasst sowohl die obligatorische Sozialversicherung als auch zunehmend verbreitete private Krankenversicherungsoptionen. Die Sozialversicherung bietet grundlegende medizinische Versorgung durch ausgewählte Kliniken und Krankenhäuser für beitragspflichtige Mitarbeitende.

Jedoch entspricht die Deckung und die verfügbaren Einrichtungen der Sozialversicherung nicht immer den Erwartungen der Mitarbeitenden, besonders denen, die an höhere Standards der Gesundheitsversorgung gewöhnt sind. Dies hat eine starke Nachfrage nach privaten Krankenversicherungen geschaffen.

Arbeitgeber bieten oft Gruppen-Gesundheitsversicherungen als zentrale freiwillige Leistung an. Diese Pläne umfassen typischerweise:

  • Zugang zu einem größeren Netzwerk privater Krankenhäuser und Kliniken.
  • Deckung für ein breiteres Spektrum medizinischer Leistungen, inklusive Facharztbesuchen, Diagnostik und Hospitalisierung.
  • Höhere Grenzen bei den medizinischen Ausgaben im Vergleich zum System der Sozialversicherung.

Die Kosten der Gruppenkrankenversicherung variieren je nach Versicherer, gewähltem Deckungsumfang, Alter und Anzahl der Mitarbeitenden sowie bestehender Bedingungen. Arbeitgeber tragen meist den Großteil, wenn nicht sogar die gesamten Kosten der Prämie für die Mitarbeitenden, wobei es Zusatzkosten für Dependents gibt. Um Talente anzuziehen und zu halten, ist eine umfassende Krankenversicherung in vielen Branchen fast unverzichtbar.

Renten- und Pensionspläne

Das soziale Sicherungssystem Myanmar beinhaltet Regelungen für Invaliditäts- und Altersleistungen, die als Grundform der Altersvorsorge dienen. Beiträge von Arbeitgebern und Mitarbeitenden während des Berufslebens fließen in diese Leistungen ein, die bei Erreichen des Rentenalters oder bei dauerhafter Behinderung ausgezahlt werden.

Neben der staatlichen Sozialversicherung sind private Pensions- oder Zusatzvorsorgemaßnahmen noch nicht weit verbreitet oder gesetzlich vorgeschrieben. Altersvorsorge erfolgt häufig durch individuelle Ersparnisse oder firmeneigene Provident Funds, falls eingerichtet.

Einige größere Unternehmen, insbesondere multinationale Konzerne, bieten eigene Provident Funds oder Altersvorsorgemodelle als zusätzlichen Vorteil an. Diese umfassen in der Regel Beiträge von Arbeitgebern und Mitarbeitenden, in die über die Zeit investiert wird, um bei Renteneintritt eine Abfindung oder Rente zu gewährleisten.

Die Erwartungen der Mitarbeitenden hinsichtlich Altersvorsorge entwickeln sich. Während früher vor allem die unmittelbare Vergütung im Fokus stand, wächst das Bewusstsein für langfristige finanzielle Sicherheit. Arbeitgeber, die eine Form der ergänzenden Altersvorsorge anbieten können, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil, allerdings sind Kosten und Komplexität bei Einrichtung und Verwaltung solcher Systeme erheblich. Die Einhaltung der Vorgaben für firmenspezifische Pläne würde die Beachtung der Regelungen des Schemas und möglicherweise steuerrechtlicher Vorschriften erfordern.

Typische Benefit-Pakete nach Branche oder Unternehmensgröße

Die Zusammensetzung und Großzügigkeit der employee benefit packages in Myanmar variieren oft erheblich je nach Branche und Unternehmensgröße.

  • Großunternehmen (insbesondere MNCs und große lokale Konglomerate): Diese Arbeitgeber bieten in der Regel die umfassendsten Benefits. Sie gehen oft weit über gesetzliche Vorgaben hinaus, inklusive robuster privaten Krankenversicherung, Lebens- und Invaliditätsversicherung, Transportzuschüsse, Essenssubventionen, leistungsabhängiger Boni, umfangreicher Schulungsprogrammen und manchmal sogar Zusatzrentenschemen. Die Kosten pro Mitarbeiter sind meist höher, gelten aber als notwendig, um Top-Talente anzuziehen und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Erwartungen der Mitarbeitenden in diesem Segment sind am höchsten.
  • Mittlere Unternehmen: Diese Betriebe bieten meist gesetzliche Leistungen plus eine Auswahl an gängigen freiwilligen Benefits. Private Krankenversicherung wird häufig angeboten, oftmals mit eingeschränkterem Deckungsumfang als bei Großkonzernen. Transport- und Essenszuschüsse sind üblich. Budget für Weiterbildungen ist vorhanden, jedoch weniger strukturiert. Benefit-Kosten sind ein wichtiger Faktor, da sie die Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitiger Budgetierung bewahren sollen.
  • Kleine Unternehmen und Start-ups: Während die gesetzlichen Leistungen verpflichtend sind, ist die Einhaltung und Bereitstellung freiwilliger Benefits in sehr kleinen Unternehmen oft weniger konsequent. Optionalen Leistungen, falls vorhanden, beschränken sich häufig auf Basis-Krankenversicherungen oder Zuschüsse. Attraktive Angebote sind weniger leicht machbar, weshalb die Erwartungen der Mitarbeitenden entsprechend gemanagt werden müssen.
  • Branche: Diese spielt ebenfalls eine Rolle. Beispielsweise bieten die Branchen Banking, Telekommunikation und Fertigung oft wettbewerbsfähigere Pakete aufgrund der Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. NGOs haben manchmal andere Benefit-Modelle, beispielsweise besondere Zulagen bei Beschaffungsschwierigkeiten oder spezielle Urlaubsarten im Zusammenhang mit Einsätzen vor Ort.

Das Verstehen dieser Variationen ist entscheidend, damit Arbeitgeber ihre Angebote wirkungsvoll benchmarken können. Wettbewerbsfähige benefits sind solche, die die branchenüblichen Angebote für ähnliche Rollen bei gleicher Unternehmensgröße und Marktsegment erfüllen oder übertreffen, unter Berücksichtigung der Erwartungen der Mitarbeitenden und des Budgets des Arbeitgebers.

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