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Internationale Arbeitsgesetze

11 Minuten Lesezeit

Auswirkungen der niederländischen Beschäftigungsgesetze auf die remote Belegschaft (Update 2026)

Veröffentlicht am:

Apr 18, 2024

Aktualisiert am:

Jan 23, 2026

Rivermate | Auswirkungen der niederländischen Beschäftigungsgesetze auf die remote Belegschaft (Update 2026)

Wichtige Erkenntnisse:

    1. Die niederländischen Beschäftigungsgesetze entwickeln sich, um Fernarbeit abzudecken, aber es bestehen noch Lücken in Bereichen wie Flexibilität und Infrastruktur.
    1. Remote-Mitarbeiter genießen viele der gleichen Rechte wie Büroangestellte. Allerdings sind klarere Schutzmaßnahmen für Arbeitszeiten und mentale Gesundheit weiterhin erforderlich.
    1. Laufende Aktualisierungen der Beschäftigungsgesetze sind notwendig, um sie für Arbeitnehmer und Arbeitgeber fair zu gestalten.

Fernarbeit wurde Unternehmen vor einigen Jahren aufgezwungen. Bis dahin war sie ein Privileg, das nur wenigen vorbehalten war. Es ist jedoch klar, dass Fernarbeit hier bleiben wird, da viele Beschäftigte dieses Privileg bei ihren Arbeitgebern anfragen. Es bietet eine gute Work-Life-Balance und ermöglicht den Mitarbeitenden deutlich mehr Flexibilität als in einem traditionellen Büro.

Andererseits haben viele Arbeitgeber die Vorteile der Fernarbeit ebenfalls als äußerst wertvoll empfunden. Die Möglichkeit, weltweit zu rekrutieren machte für viele einen großen Unterschied. Die geringeren Gemeinkosten und der Wegfall der Instandhaltung, die ein physisches Büro erfordert, sind ebenfalls enorme Vorteile. Es ist kein Wunder, dass viele Arbeitgeber auch noch lange nach der Rückkehr aller ins Büro weiterhin davon profitieren.

Die eine Partei, die die Fernarbeit noch nicht vollständig übernommen hat, ist das Arbeitsrecht. In vielen Ländern werden Menschen, die remote arbeiten, entweder ignoriert, nicht gesetzlich geschützt oder gelten outright als Außenseiter.

Die Niederlande waren eines der ersten Länder, die Gesetze zur Anpassung an die neuen Veränderungen verabschiedeten. Die Niederländer schätzen einen ausgeprägten Work-Life-Balance, daher ist Fernarbeit äußerst beliebt. Das Land selbst unterstützt diesen Trend aktiv und hat Gesetze eingerichtet, um ihn zu regulieren. Ziel ist es, sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber zu schützen und das richtige Gleichgewicht zu schaffen.

Hier ein Überblick, wie die Niederlande das Thema Fernarbeit gelöst und das Gleichgewicht erreicht haben. Es hilft auch, alle Vorteile der Einhaltung der relevanten Gesetze zu verstehen.

Aktueller Stand des niederländischen Arbeitsrechts

Wie bereits erwähnt, soll das niederländische Arbeitsrecht die Rechte der Arbeitnehmer schützen. Es zielt auch darauf ab, ein faires Gleichgewicht zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmenden zu gewährleisten. Das Gesetz trägt zu einem positiven Arbeitsumfeld bei. Es umfasst zentrale Aspekte wie Verträge, Arbeitszeiten, Löhne, Urlaubsansprüche und Arbeitnehmervertretung.

Verträge

In den Niederlanden müssen Arbeitsverträge schriftlich erfolgen und dem Arbeitnehmer ausgehändigt werden. Diese Verträge sollten entweder in Niederländisch oder in einer anderen Sprache verfasst sein, die sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer verstehen, falls sie sich darauf einigen. Das Vorhandensein des Vertrags auf Niederländisch erleichtert in der Regel die Kommunikation mit Regierung und Behörden.

Das niederländische Arbeitsrecht erkennt zwei Haupttypen von Verträgen an: unbefristete (permanente) und befristete. Beide haben ihre eigenen Regelungen bezüglich Jobsicherheit und Kündigung.

Arbeitszeiten

Das niederländische Recht beschränkt die Standardarbeitswoche auf 40 Stunden, normalerweise verteilt auf fünf Tage. Arbeitgeber müssen den Mitarbeitenden mindestens 11 aufeinanderfolgende Stunden Ruhe zwischen Arbeitstagen gewähren. Zudem sollten sie mindestens 36 unbeeinträchtigte Stunden Ruhe pro Woche bieten. Dies soll gewährleisten, dass Mitarbeitende Zeit zur Erholung haben und eine gesunde Work-Life-Balance maintained wird.

Löhne:

Die Niederlande verfügen über ein Mindesteinkommens-System, das sich an die Inflation anpasst. Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitenden mindestens diesen Mindestbetrag zahlen. Die tatsächlichen Löhne variieren je nach Branche, Unternehmensgröße, Erfahrung, Qualifikation und aktuellen Marktbedingungen. Tarifverträge beeinflussen ebenfalls die Löhne, die ein Arbeitnehmer erhält.

Arbeitgeber in den Niederlanden sind verpflichtet, die Einkommenssteuer vom Gehalt der Mitarbeitenden einzubehalten. Sie müssen außerdem Unternehmenssteuern auf Firmengewinne abführen. Falls die Mehrwertsteuer (MwSt) anfällt, müssen sie diese ebenfalls registrieren, erheben und abführen. Sozialversicherungsbeiträge erfordern, dass Arbeitgeber die Zahlungen ihrer Mitarbeitenden entsprechend an die Sozialversicherungsbehörden abführen. Es kann zusätzliche Beiträge für bestimmte Programme geben.

Außerdem sind sie für die Verwaltung der Gehaltsabrechnung verantwortlich, was eine genaue Berechnung, Meldung und Abführung aller Steuern umfasst. Dazu gehört auch die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge an die zuständigen Behörden.

Urlaubsansprüche:

In den Niederlanden müssen Arbeitgeber verschiedene Arten von obligatorischem Urlaub gewähren. Mitarbeitende haben Anspruch auf mindestens das Vierfache ihrer wöchentlichen Arbeitszeit an bezahltem Jahresurlaub. Beispielsweise würde ein Mitarbeitender, der 40 Stunden pro Woche arbeitet, mindestens 160 Stunden Urlaub pro Jahr erhalten. Der Arbeitgeber sollte außerdem bezahlte Freistellung an öffentlichen Feiertagen gewähren.

Bildungsurlaub kann je nach Situation gewährt werden, entweder bezahlt oder unbezahlt, für Schulungszwecke. Bei Einberufung zum Wehrdienst oder zur Jurypflicht haben Mitarbeitende Anspruch auf unbezahlten Urlaub. Spezifische Urlaubsansprüche können je nach Branche, Tarifvereinbarungen oder individuellen Umständen variieren.

Arbeitnehmervertretung

Das niederländische Recht stellt sicher, dass Mitarbeitende das Recht haben, durch Gewerkschaften vertreten zu werden. Sie haben zudem das Recht, an Tarifverhandlungen teilzunehmen. Das bedeutet, Mitarbeitende können ihre Arbeitsbedingungen mit Unterstützung ihrer Gewerkschaften aushandeln.

Arbeitgeber müssen diese Rechte respektieren und fair verhandeln.

Herausforderungen bei bestehenden Gesetzen

Obwohl die Niederlande kein spezifisches Gesetz für Fernarbeit haben, liefern mehrere bestehende Gesetze Orientierung.

  1. Die Arbeidsomstandighedenwet (Gesetz für Arbeitsbedingungen). Sie gewährleistet die Sicherheit und das Wohlergehen sowohl von Vor-Ort- als auch von Fernarbeitern.

  2. Die Algemene Verordening Gegevensbescherming (GDPR). Sie regelt den Datenschutz und gilt auch für Fernarbeitskonfigurationen.

  3. Tarifverträge (CAO) können in bestimmten Branchen auch Regelungen zur Fernarbeit enthalten. Allgemeine arbeitsrechtliche Prinzipien wie die Fürsorgepflicht und gute Glaubwürdigkeit gelten ebenfalls.

Allerdings kann das Fehlen spezieller Gesetze für Fernarbeit zu Inkonsistenzen führen, etwa bei der Anwendung dieser Regelungen auf Remote-Mitarbeitende.

Eine der größten Herausforderungen bei der Regulierung der Fernarbeit laut bestehender Gesetze ist, dass diese mehr oder weniger veraltet sind. Ursprünglich wurden sie für Büroarbeit konzipiert. Wenn man sie auf Fernarbeit überträgt, erfüllen sie oft nicht die tatsächlichen Bedürfnisse.

Beispielsweise gilt das Gesetz für Arbeitsbedingungen, das Standards für Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz setzt, für alle Unternehmen in den Niederlanden, inklusive Remote-first-Unternehmen. Gemäß diesem Gesetz müssen Arbeitgeber sicherstellen, dass Arbeitsplätze so gestaltet sind, dass Verletzungen vermieden werden. Das ist im Wohnzimmer der Mitarbeitenden nicht so einfach umsetzbar.

Aktuelle Entwicklungen und Richtlinien

In den Niederlanden ist die Arbeit von zu Hause aus kein gesetzliches Recht. Mitarbeitende können dies jedoch im Rahmen des Flexible Working Act beantragen. Dieses Gesetz ermöglicht es Mitarbeitenden, schriftlich eine Änderung ihres Arbeitsortes zu beantragen, sei es im Büro, zu Hause oder an einem anderen Ort.

Voraussetzung ist, dass der Mitarbeitende mindestens 26 Wochen beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt ist. Der Antrag muss mindestens zwei Monate vor geplantem Beginn der Fernarbeit eingereicht werden. Im Antrag sollten sie erklären, warum sie von zu Hause aus arbeiten möchten. Außerdem sollten sie den gewünschten Starttermin sowie die konkreten Tage und Stunden angeben.

Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich hier um eine „Recht auf Anfragen, Verpflichtung zur Prüfung“ handelt. Arbeitgeber sind nur verpflichtet, den Antrag zu prüfen und den Mitarbeitenden zu konsultieren, falls sie ihn ablehnen. Wird der Antrag genehmigt, können Mitarbeitende vollständig oder teilweise von zu Hause oder an einem anderen Ort aus arbeiten.

Am 5. Juli 2022 verabschiedete das niederländische Parlament das aktualisierte „Work Where You Want“ Gesetz. Dieses neue Gesetz erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Anfragen von Mitarbeitenden genehmigt werden, aber es gibt Grenzen. Arbeitgeber müssen Anträge nicht genehmigen, wenn der Arbeitsort außerhalb der Europäischen Union liegt. Ebenso besteht keine Verpflichtung, wenn der Standort nicht das Zuhause des Mitarbeitenden oder der Geschäftssitz des Arbeitgebers ist.

Vorteile durch politische Veränderungen

Diese Regelungen brachten sowohl für Mitarbeitende als auch für Arbeitgeber in den Niederlanden zahlreiche Vorteile. Mitarbeitende können sich auf ihr Recht berufen, Fernarbeit zu beantragen, ohne Angst vor Diskriminierung zu haben. Bei Zustimmung des Arbeitgebers profitieren sie von einer besseren Work-Life-Balance. Der Wegfall des Pendelns spart Zeit, und sie können mehr Zeit mit ihrer Familie oder ihren Hobbys verbringen.

Gleichzeitig profitieren Arbeitgeber von den reduzierten Bürokosten. Sie bekommen produktivere Mitarbeitende und eine höhere Arbeitszufriedenheit. Allerdings besteht eine offensichtliche Diskrepanz zwischen den bestehenden gesetzlichen Regelungen und dem aktuellen Wachstum der Fernarbeit.

Bedarf an weiteren Verbesserungen

Da die Fernarbeit weiter zunimmt, ist klar, dass die bestehenden Beschäftigungsgesetze angepasst werden müssen, um sowohl Mitarbeitende als auch Arbeitgeber besser zu unterstützen. Es besteht die Notwendigkeit, die Lücken in der aktuellen Gesetzeslage anzugehen. Insbesondere sollten die Gesetze klarere Richtlinien und stärkeren Schutz für Fernarbeitende bieten.

Klare Richtlinien

Eine der größten Herausforderungen bei der Fernarbeit ist der Mangel an Klarheit hinsichtlich der Verantwortlichkeiten von Arbeitgebern und Mitarbeitenden. Arbeitsgesetze sollten diese Rollen klar definieren, um sicherzustellen, dass beide Parteien ihre Rechte und Pflichten kennen. Das würde Verwirrung vermeiden und den Übergang zur Fernarbeit für alle Beteiligten erleichtern.

Flexibilität bei Arbeitszeiten

Fernarbeit bietet die Freiheit, starre Bürozeiten aufzubrechen. Um die Produktivität zu maximieren, sollten Mitarbeitende mehr Kontrolle über ihre Arbeitszeiten haben. Das Arbeitsrecht sollte hier größere Flexibilität erlauben. Dies würde es den Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Zeit effizienter zu verwalten und trotzdem eine gesunde Work-Life-Balance zu wahren.

Schutz vor Burnout

Burnout ist ein großes Problem bei Fernarbeit, da die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben oft verschwimmen. Gesetze sollten verpflichtende Pausen durchsetzen, Grenzen für Arbeitszeiten setzen und das Recht der Mitarbeitenden auf Abschalten schützen. Das würde Überarbeitung vorbeugen und sicherstellen, dass Mitarbeitende sich ausreichend erholen können.

Unterstützung der Infrastruktur

Fernarbeit ist auf zuverlässige Technologie angewiesen. Regierungen sollten steuerliche Anreize oder Subventionen bereitstellen, um Arbeitgeber zu ermutigen. Arbeitgeber müssen in die erforderlichen Werkzeuge und Ausrüstung für ihre Mitarbeitenden investieren. Diese Unterstützung würde den Mitarbeitenden zugutekommen und die Gesamtproduktivität steigern.

Schulungen und Weiterentwicklung

Arbeiten im Homeoffice erfordert spezielle Fähigkeiten. Arbeitgeber sollten ermutigt werden, Schulungsprogramme speziell für dieses Arbeitsmodell anzubieten. Gesetze sollten lebenslanges Lernen für Fernarbeitende fördern. Das hält sie wettbewerbsfähig und hilft ihnen, sich beruflich weiterzuentwickeln.

Datenschutz und Privatsphäre

Der Umgang mit sensiblen Daten im Homeoffice birgt Risiken, weshalb starke Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind. Gesetze sollten Arbeitgeber verpflichten, strenge Datenschutzmaßnahmen zu implementieren. Dazu gehören Verschlüsselung, sichere Geräte und kontrollierter Zugriff.

Kollaborationstools

Um die Kommunikationslücke zu schließen, sollten Unternehmen in Tools investieren, die die Zusammenarbeit in Remote-Teams verbessern. Arbeitsgesetze könnten Anreize für die Nutzung dieser Tools schaffen, um die Verbindung und Produktivität der Fernarbeitenden sicherzustellen.

Anerkennung und Belohnung

Fernarbeitende fühlen sich manchmal weniger sichtbar im Vergleich zu ihren Kolleginnen und Kollegen im Büro. Arbeitsgesetze sollten Unternehmen dazu ermuntern, die Beiträge der Fernarbeitenden anzuerkennen. Das stellt sicher, dass sie fair entlohnt und bei Beförderungen berücksichtigt werden.

Unterstützung der mentalen Gesundheit

Die Isolation im Homeoffice kann die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Gesetze sollten Arbeitgeber verpflichten, Zugang zu Ressourcen für mentale Gesundheit zu bieten. Das umfasst Beratungsangebote oder flexible Arbeitsmöglichkeiten, um das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern.

Zusammenarbeit zwischen Behörden und Fachleuten

Um mit der sich wandelnden Natur der Fernarbeit Schritt zu halten, müssen Gesetzgeber regelmäßig mit Branchenexperten zusammenarbeiten. Dieser kontinuierliche Dialog stellt sicher, dass die Beschäftigungsgesetze relevant bleiben und neue Herausforderungen rechtzeitig angegangen werden.

Einfluss der Gesetze auf die Fernarbeit

Das niederländische Arbeitsrecht bietet grundlegenden Schutz für Fernarbeitende. Ihre Anwendung kann jedoch je nach konkreter Arbeitssituation variieren. Das Verständnis, wie diese Gesetze sich auf Fernmitarbeitende auswirken, ist sowohl für Beschäftigte als auch für Arbeitgeber essenziell. Nachfolgend eine Übersicht der wichtigsten Bereiche, in denen die aktuellen Gesetze die Fernarbeit beeinflussen.

Arbeitszeiten

In den Niederlanden sind Fernarbeitende durch das Arbeitszeitgesetz geschützt. Dieses Gesetz stellt sicher, dass remote Beschäftigte nicht überlastet werden, indem es verpflichtende Ruhezeiten und Pausen vorschreibt. Auch bei Arbeit von zu Hause aus genießen sie den gleichen Schutz wie Büroangestellte. Es sichert eine gesunde Work-Life-Balance.

Vertragsrecht

Remote-Mitarbeitende genießen die gleichen rechtlichen Schutzmaßnahmen wie Büroarbeitsplätze. Niederländisches Vertragsrecht schreibt vor, dass alle Arbeitsverträge klar formuliert sein müssen. Es soll die Rechte und Pflichten beider Parteien deutlich machen. So erhalten Fernarbeitende gleiche Jobsicherheit und Benefits.

Gesundheit und Sicherheit

Laut dem Gesetz für Arbeitsbedingungen sind Arbeitgeber für die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Mitarbeitenden verantwortlich. Dies gilt sowohl im Büro als auch im Homeoffice. Sie müssen Risikoanalysen durchführen, entsprechende Schulungen anbieten und sicherstellen, dass Fernarbeitende unter sicheren und gesunden Bedingungen arbeiten.

Datenschutz

Fernarbeitende verarbeiten sensible Daten. Daher ist die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnungen (DSGVO, GDPR) unerlässlich. Arbeitgeber müssen strenge Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um persönliche Daten vor Verstößen zu schützen. Das gewährleistet eine sichere und gesetzeskonforme Fernarbeit.

Steuerliche Behandlung

Die steuerlichen Vorschriften für Fernarbeitende in den Niederlanden sind identisch mit denen für Büroarbeitende. Fernarbeitende unterliegen der niederländischen Einkommenssteuer, und Arbeitgeber müssen die Steuern entsprechend einbehalten. Personen, die für ausländische Unternehmen arbeiten, müssen möglicherweise zusätzliche Steuerregelungen beachten, da sie in mehreren Jurisdiktionen steuerpflichtig sein könnten.

Fazit

Fernarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Beschäftigung geworden. Sie bietet Flexibilität und eine bessere Work-Life-Balance. Allerdings können veraltete Gesetze und unklare Vorgaben Probleme für Fernarbeitende und Arbeitgeber schaffen.

Um die Zukunft der Arbeit vollständig zu unterstützen, müssen sich die Arbeitsgesetze weiterentwickeln. Sie sollten klaren Schutz bieten und die besonderen Bedürfnisse der Fernarbeitenden berücksichtigen. Durch gesetzliche Anpassungen kann das Fernarbeiten florieren und allen Beteiligten Vorteile bringen.

FAQs

Ist Fernarbeit in den Niederlanden ein rechtliches Recht?
Fernarbeit ist kein rechtliches Recht, aber Mitarbeitende können sie im Rahmen des Flexible Working Act beantragen. Arbeitgeber müssen den Antrag ernsthaft prüfen und eine begründete Ablehnung vorbringen.

Kann man aus einem anderen Land in den Niederlanden remote arbeiten?
Ja, aber die Arbeit aus dem Ausland kann aufgrund unterschiedlicher Steuer-, Arbeits- und Visaborschriften kompliziert sein. Es ist wichtig, sowohl niederländische als auch ausländische Gesetze einzuhalten.

Welchen Einfluss hat Fernarbeit auf die Mitarbeitenden?
Fernarbeit bietet Flexibilität und eine bessere Work-Life-Balance, kann aber auch zu Isolation und Überarbeitung führen. Aktualisierte Gesetze können helfen, indem sie klareren Schutz für Fernarbeitende schaffen.

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Lucas Botzen ist der Gründer von Rivermate, einer globalen HR-Plattform, die auf internationale Gehaltsabrechnung, Compliance und Benefits-Management für Remote-Unternehmen spezialisiert ist. Zuvor war er Mitgründer von Boloo, das er erfolgreich aufbaute und später verkaufte, nachdem es einen Jahresumsatz von über 2 Millionen Euro erreicht hatte. Lucas begeistert sich für Technologie, Automatisierung und Remote-Arbeit und setzt sich für innovative digitale Lösungen ein, die die globale Beschäftigung vereinfachen.

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