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Internationale Arbeitsgesetze

Lesedauer: 12 Min.

Verstehen und Einhaltung der niederländischen Arbeitsgesetze

Published on:

Apr 18, 2024

Zuletzt aktualisiert:

Nov 28, 2025

Rivermate | Verstehen und Einhaltung der niederländischen Arbeitsgesetze

Remote-Arbeit wird in den Niederlanden immer üblicher, insbesondere aufgrund der COVID-19-Pandemie. Es ist jedoch wichtig, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer die geltenden Arbeitsgesetze für Remote-Arbeit verstehen. Diese Gesetze decken verschiedene Aspekte ab, wie Arbeitszeiten, Überstunden, Datenschutz, Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden sowie Diskriminierung. Die Einhaltung dieser Gesetze ist entscheidend, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Ein wichtiger Aspekt der Arbeitsgesetze in den Niederlanden ist die maximale Anzahl an Arbeitsstunden pro Woche, die für Vollzeitbeschäftigte 40 Stunden beträgt. Teilzeitbeschäftigte können weniger Stunden arbeiten. Es ist unerlässlich, dass Remote-Arbeitende diese Vorschriften einhalten, und Überstunden müssen entweder mit zusätzlicher Vergütung oder Freizeitausgleich ausgeglichen werden.

Datenschutz ist ein weiterer wichtiger Punkt bei Remote-Arbeit. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass Remote-Arbeitende Zugriff auf sichere Systeme haben und Datenschutzprotokolle einhalten, um sensible Informationen zu schützen. Zusätzlich haben Arbeitgeber die gesetzliche Verpflichtung, eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung für Remote-Arbeitende bereitzustellen, inklusive notwendiger Ausrüstung und Unterstützung.

Diskriminierung am Arbeitsplatz ist streng verboten. Arbeitgeber müssen Remote-Arbeitende gleich behandeln und Beschwerden umgehend bearbeiten. Das Verständnis und die Einhaltung dieser Arbeitsgesetze sind entscheidend für eine erfolgreiche Remote-Arbeitsstrategie.

Im Zuge der COVID-19-Pandemie haben viele Unternehmen in den Niederlanden auf Remote-Arbeit umgestellt. Dieser Wandel hat jedoch neue rechtliche Überlegungen aufgeworfen. Die niederländischen Arbeitsgesetze bezüglich Arbeitszeiten und Überstunden gelten auch bei Remote-Arbeitsszenarien weiterhin. Arbeitgeber müssen alle Stunden, die über die 40-Stunden-Grenze hinausgehen, überwachen und entsprechend vergüten.

Das Konzept des Arbeitsplatzes ändert sich ebenfalls bei Remote-Arbeit, wobei das Zuhause des Mitarbeiters oder ein anderer gewählter Ort zum Arbeitsplatz wird. Arbeitgeber haben weiterhin eine Fürsorgepflicht und sollten Anleitungen zur Schaffung eines sicheren und ergonomischen Arbeitsplatzes zu Hause bereitstellen. Auch die Verantwortlichkeiten im Bereich Gesundheit und Sicherheit bleiben bestehen, wobei Arbeitgeber für Beratung und die Behebung auftretender Bedenken verantwortlich sind.

Remote-Arbeitsvereinbarungen erfordern, dass beide Parteien ihre Verpflichtungen erfüllen und die Arbeitsgesetze einhalten. Arbeitgeber haben das Recht, die Erfüllung der Arbeit zu erwarten, und die Verpflichtung, notwendige Ressourcen bereitzustellen, während Arbeitnehmer das Recht auf eine sichere Arbeitsumgebung und faire Vergütung haben. Die Einhaltung der niederländischen Arbeitsgesetze ist unerlässlich, und eine klare Kommunikation über Rechte und Pflichten ist entscheidend.

Remote-Arbeit kann erhebliche Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit aufwerfen. Mitarbeitende, die persönliche Geräte und Netzwerke zur Datenzugriff verwenden, können Datenschutzverletzungen und unbefugten Zugriff riskieren. Die Vertraulichkeit sensibler Unternehmensinformationen in Remote-Arbeitsumgebungen ist ebenfalls ein Anliegen.

Die Niederlande verfügen über spezifische Datenschutzgesetze, wie die Allgemeine Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die für Remote-Arbeit gelten. Der Schutz der persönlichen Daten der Mitarbeitenden ist erforderlich, ebenso wie klare Richtlinien und Schulungen zu Datenschutz und Sicherheit. Richtlinien und Verfahren für Vorfallmanagement und Datenschutzverletzungen sind ebenfalls wichtig.

Um das Wohlbefinden der Remote-Arbeitenden zu gewährleisten, müssen Unternehmen in den Niederlanden Gesundheit und Sicherheit priorisieren. Dazu gehören Risikoanalysen, Bereitstellung ergonomischer Ausrüstung und Unterstützung für psychisches Wohlbefinden sowie Zugang zu notwendigen Informationen und Schulungen. Regelmäßige Kommunikation und Feedback sind ebenso essenziell wie die Dokumentation der in einer Remote-Arbeitsumgebung umgesetzten Maßnahmen.

Remote-Arbeit kann Herausforderungen bei der Einhaltung der Arbeitsgesetze hinsichtlich Diskriminierung und Chancengleichheit mit sich bringen. Arbeitgeber müssen faire und nicht-diskriminierende Einstellungsverfahren nutzen sowie Unterstützung und Ressourcen für Remote-Mitarbeitende bereitstellen. Gleicher Zugang zu Chancen sowie die Förderung von Inklusion und Zusammenarbeit sind wichtige Schritte, um niederländische Gesetze in Remote-Arbeits-Szenarien einzuhalten.

Verständnis der niederländischen Arbeitsgesetze

Das Verständnis der niederländischen Arbeitsgesetze ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer besonders bei Remote-Arbeit von entscheidender Bedeutung. Diese Gesetze regeln verschiedene Aspekte des Arbeitsverhältnisses, einschließlich Arbeitszeiten, Überstunden, Datenschutz, Gesundheit und Sicherheit sowie Diskriminierung. Die Nichteinhaltung kann rechtliche Konsequenzen und Risiken für beide Seiten nach sich ziehen. Lassen Sie uns diese Bereiche und ihre Auswirkungen auf Remote-Arbeit in den Niederlanden genauer betrachten.

Arbeitszeiten

In den Niederlanden sind die maximalen Arbeitsstunden pro Woche für Vollzeitbeschäftigte auf 40 Stunden begrenzt. Teilzeitbeschäftigte können weniger Stunden arbeiten, doch auch für Remote-Arbeitende gelten diese Vorschriften. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass Remote-Arbeitende diese Grenzen nicht überschreiten. Es ist wichtig, klare Richtlinien und Erwartungen bezüglich Arbeitszeiten zu setzen, um Überarbeitung zu vermeiden und eine gesunde Work-Life-Balance zu fördern.

Überstunden

Überstunden in den Niederlanden unterliegen spezifischen Regelungen. Jede Arbeit, die über die regulären Arbeitszeiten hinausgeht, gilt als Überstunde. Arbeitgeber müssen Mitarbeitende entweder durch zusätzliche Vergütung oder Freizeitausgleich für Überstunden entschädigen. Remote-Arbeitende sollten ihre Arbeitszeiten genau dokumentieren, und Arbeitgeber müssen Überstunden überwachen und vergüten. Die Nichteinhaltung kann zu rechtlichen Streitigkeiten und finanziellen Sanktionen führen.

Datenschutz

Datenschutz ist bei Remote-Arbeit ein bedeutendes Thema, insbesondere wenn Mitarbeitende sensible Informationen verarbeiten. Die DSGVO gilt für alle Arbeitgeber in den Niederlanden, unabhängig vom Standort. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass Remote-Arbeitende Zugriff auf sichere Systeme haben und Datenschutzprotokolle einhalten. Mitarbeitende sollten sich ihrer Verantwortlichkeiten im Umgang mit sensiblen Daten bewusst sein. Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen können schwerwiegende Folgen haben, einschließlich Bußgeldern und Reputationsschäden.

Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung für ihre Mitarbeitenden bereitzustellen, auch für Remote-Arbeitende. Diese sollten Zugang zu notwendiger Ausrüstung, ergonomischen Arbeitsplätzen und Unterstützung haben, um ihre Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten. Arbeitgeber sollten Risikoanalysen durchführen und Richtlinien bereitstellen, um arbeitsbedingte Verletzungen und Gesundheitsprobleme zu verhindern. Die Nichterfüllung dieser Verpflichtungen kann rechtliche Haftung nach sich ziehen und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden gefährden.

Diskriminierungsgesetze

Die Niederlande haben strenge Gesetze gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz. Remote-Arbeitende sind gleich zu behandeln, unabhängig von ihrem Standort. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass Remote-Arbeitende die gleichen Chancen und Vorteile wie ihre Kolleginnen und Kollegen im Büro haben. Diskriminierung aufgrund von Rasse, Geschlecht, Alter, Behinderung oder anderen geschützten Merkmalen ist streng verboten. Klare Richtlinien zur Verhinderung von Diskriminierung und eine zügige Bearbeitung von Beschwerden sind notwendig. Verstöße können zu rechtlichen Schritten und Rufschädigung des Arbeitgebers führen.

Zusammenfassend ist das Verständnis der niederländischen Arbeitsgesetze für alle Beteiligten bei Remote-Arbeit unerlässlich. Arbeitszeiten, Überstunden, Datenschutz, Gesundheit und Sicherheit sowie Diskriminierung haben spezifische Auswirkungen auf Remote-Arbeit. Arbeitgeber müssen die Gesetze einhalten, um rechtliche Risiken zu vermeiden. Mitarbeitende sollten ihre Rechte und Pflichten kennen, um ihre Sicherheit und eine faire Behandlung zu gewährleisten. Durch die Einhaltung dieser Vorgaben können Arbeitgeber und Mitarbeitende ihre Remote-Arbeitsstrategie sichern und eine produktive, harmonische Arbeitsumgebung schaffen.

Anpassung an Remote-Arbeit: Rechtliche Überlegungen

Die Anpassung an Remote-Arbeit ist für viele Unternehmen in den Niederlanden aufgrund der COVID-19-Pandemie zur Notwendigkeit geworden. Dieser Wandel bringt jedoch neue rechtliche Überlegungen mit sich, die sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer kennen sollten. In diesem Abschnitt werden wir untersuchen, wie niederländische Arbeitsgesetze in einem Remote-Arbeits-Szenario interpretiert werden können, und die Rechte sowie Pflichten beider Parteien erörtern.

Arbeitszeiten und Überstunden

Eine der größten Herausforderungen bei Remote-Arbeit ist die Definition und Überwachung der Arbeitszeiten. In einem traditionellen Büro sind die Arbeitszeiten meist klar geregelt, und Überstunden werden gesetzlich vergütet. Bei Remote-Arbeit ist es jedoch schwieriger zu bestimmen, wann ein Mitarbeitender tatsächlich arbeitet und wann er frei hat.

Nach niederländischem Arbeitsrecht sind die maximalen Arbeitsstunden pro Woche 40 Stunden für Vollzeitbeschäftigte. Überstunden, die darüber hinausgehen, gelten als Überstunden und müssen entsprechend vergütet werden. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass Remote-Arbeitende diese Grenzen nicht überschreiten und Überstunden ordnungsgemäß ausgeglichen werden.

Die Implementierung von Zeiterfassungssoftware oder die Aufforderung an Mitarbeitende, ihre Arbeitszeiten zu dokumentieren, kann beiden Seiten helfen, die Arbeitszeiten im Blick zu behalten und die Einhaltung der niederländischen Arbeitsgesetze sicherzustellen. Es ist wichtig, die Erwartungen bezüglich Arbeitszeiten und Überstundenvergütung klar zu kommunizieren.

Arbeitsplatz

Ein weiterer rechtlicher Aspekt bei Remote-Arbeit ist das Konzept des Arbeitsplatzes. In einem traditionellen Büro sind Arbeitgeber verantwortlich für eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung. Bei Remote-Arbeit ist der Arbeitsplatz jedoch das Zuhause des Mitarbeitenden oder ein anderer gewählter Ort.

Arbeitgeber haben weiterhin eine Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Remote-Arbeitenden und sollten Anleitungen zur Schaffung eines sicheren und ergonomischen Arbeitsplatzes zu Hause bereitstellen. Dazu gehört die Bereitstellung von Ausrüstung wie ergonomischen Stühlen oder Tastaturen sowie Richtlinien zu korrekter Haltung und Pausen, um arbeitsbedingte Verletzungen zu vermeiden.

Mitarbeitende tragen ebenfalls die Verantwortung, ihren Heimarbeitsplatz sicher und produktiv zu gestalten. Sie sollten die vom Arbeitgeber bereitgestellten Richtlinien befolgen und etwaige Probleme oder Bedenken bezüglich ihres Remote-Arbeitsumfelds melden.

Gesundheit und Sicherheit

Remote-Arbeit kann Auswirkungen auf die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden haben. In einem traditionellen Büro sind Arbeitgeber für die Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeitenden verantwortlich, indem sie eine sichere Arbeitsumgebung schaffen und Maßnahmen zur Unfallverhütung ergreifen.

Bei Remote-Arbeit bleibt die Sorgfaltspflicht der Arbeitgeber bestehen. Diese umfasst die Bereitstellung von Anleitungen zu Ergonomie sowie die Behebung von Gesundheits- und Sicherheitsbedenken, die im Remote-Arbeitsumfeld auftreten können.

Mitarbeitende sollten ebenfalls Maßnahmen ergreifen, um ihre Gesundheit und Sicherheit zu priorisieren. Dazu gehören regelmäßige Pausen, ergonomisches Arbeiten und die Meldung von Gesundheits- oder Sicherheitsproblemen an den Arbeitgeber.

Rechte und Pflichten

Sowohl Arbeitgeber als auch Mitarbeitende haben Rechte und Pflichten im Rahmen einer Remote-Arbeitsvereinbarung. Arbeitgeber dürfen erwarten, dass Mitarbeitende ihre Aufgaben erfüllen und Leistungsziele erreichen. Sie sind außerdem verpflichtet, die notwendigen Ressourcen und Unterstützung bereitzustellen, z. B. Ausrüstung und Schulungen.

Mitarbeitende haben das Recht auf eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung. Sie haben außerdem Anspruch auf eine angemessene Vergütung und auf alle in ihrem Arbeitsvertrag oder kollektiven Vereinbarungen festgelegten Leistungen.

Beide Parteien müssen die niederländischen Arbeitsgesetze einhalten. Arbeitgeber sollten sicherstellen, dass Remote-Arbeitsvereinbarungen gesetzeskonform sind und die Rechte sowie Pflichten beider Seiten klar kommuniziert werden.

Fazit

Die Anpassung an Remote-Arbeit in den Niederlanden erfordert eine sorgfältige Berücksichtigung der rechtlichen Implikationen. Arbeitgeber und Mitarbeitende müssen ihre Rechte und Pflichten kennen und Maßnahmen ergreifen, um die Einhaltung der Gesetze sicherzustellen. Durch die Beachtung von Themen wie Arbeitszeiten, Überstunden, Arbeitsplatz, Gesundheit und Sicherheit sowie Diskriminierung können beide Seiten die Remote-Arbeitslandschaft erfolgreich gestalten und ihre rechtlichen Verpflichtungen wahren.

Auswirkungen auf Datenschutz und Sicherheit bei Remote-Arbeit

Remote-Arbeit ist in der heutigen digitalen Ära immer häufiger geworden, und mit der COVID-19-Pandemie hat sie sich für viele Mitarbeitende zur Norm entwickelt. Während Remote-Arbeit zahlreiche Vorteile wie Flexibilität und gesteigerte Produktivität bietet, wirft sie auch Fragen zum Datenschutz und zur Sicherheit auf. In diesem Abschnitt werden wir die Auswirkungen der Remote-Arbeit auf Datenschutz und Sicherheit für Mitarbeitende und Arbeitgeber untersuchen.

Herausforderungen beim Schutz der Mitarbeitendendaten

Wenn Mitarbeitende remote arbeiten, nutzen sie häufig persönliche Geräte und Netzwerke, um auf Unternehmensdaten und -systeme zuzugreifen. Dies kann Herausforderungen beim Schutz der Mitarbeitendendaten mit sich bringen. Persönliche Geräte verfügen möglicherweise nicht über die gleichen Sicherheitsmaßnahmen wie firmeneigene Geräte, was sie anfälliger für Cyberangriffe macht. Zudem besteht die Gefahr, dass Mitarbeitende schädliche Software unabsichtlich herunterladen oder Opfer von Phishing-Attacken werden, was sensible Unternehmensinformationen gefährdet.

Ein weiteres Problem ist die potenzielle unbefugte Zugriffsgewährung auf Mitarbeitendendaten. In einer Remote-Arbeitsumgebung ist es schwieriger, zu kontrollieren, wer Zugriff auf sensible Informationen hat. Wenn Mitarbeitende beispielsweise ihr Gerät mit Familienmitgliedern oder Freunden teilen, besteht das Risiko, dass vertrauliche Daten ohne Genehmigung eingesehen werden.

Darüber hinaus kann die Grenze zwischen Privat- und Berufsleben verschwimmen, was zu Datenschutzverletzungen führen kann. Mitarbeitende könnten versehentlich sensible Informationen während Videokonferenzen teilen, wenn sie ihre Umgebung nicht sorgfältig auswählen. Dies ist besonders problematisch bei vertraulichen Gesprächen oder der Verarbeitung persönlicher Daten.

Sicherstellung der Vertraulichkeit sensibler Unternehmensinformationen

Remote-Arbeit erhöht auch die Bedenken hinsichtlich der Vertraulichkeit sensibler Unternehmensinformationen. Wenn Mitarbeitende von zu Hause oder anderen Remote-Standorten aus arbeiten, besteht ein höheres Risiko unbefugten Zugriffs auf Unternehmensdaten. Dies kann durch verschiedene Mittel geschehen, z. B. durch Hacking in das persönliche Netzwerk des Mitarbeitenden oder physischen Zugriff auf das Gerät.

Zudem erfordert Remote-Arbeit oft die Nutzung cloudbasierter Speicher- und Kollaborationstools, die zusätzliche Sicherheitsrisiken bergen. Obwohl diese Tools Komfort und Zugänglichkeit bieten, sind sie sorgfältig zu verwalten, um den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten. Arbeitgeber müssen robuste Sicherheitsmaßnahmen implementieren, wie starke Verschlüsselung und Zugriffskontrollen, um vertrauliche Informationen zu sichern.

Wesentliche Aspekte der niederländischen Datenschutzgesetze

Die Niederlande verfügen über umfassende Datenschutzgesetze, die den Schutz persönlicher Daten regeln. Das wichtigste Gesetz ist die Allgemeine Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die in der gesamten Europäischen Union gilt.

Die DSGVO legt mehrere Grundprinzipien fest, an die Organisationen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten gebunden sind. Dazu gehören Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Genauigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit. Organisationen müssen vor der Verarbeitung personenbezogener Daten eine gültige Einwilligung einholen und den Betroffenen bestimmte Rechte gewähren, z. B. das Recht auf Zugriff und Berichtigung ihrer Daten.

Unter der DSGVO sind Organisationen verpflichtet, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten umzusetzen. Dies umfasst den Schutz vor unbefugtem Zugriff, versehentlichem Verlust, Zerstörung oder Beschädigung. Zudem sind regelmäßige Risikoanalysen durchzuführen und Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen.

Auswirkungen der Datenschutzgesetze auf Remote-Arbeit

Die niederländischen Datenschutzgesetze haben bedeutende Auswirkungen auf Remote-Arbeit. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass die persönlichen Daten der Mitarbeitenden geschützt sind, unabhängig davon, ob sie im Büro oder remote arbeiten. Dazu gehört die Implementierung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen auf persönlichen Geräten, z. B. Verschlüsselung und starke Zugriffskontrollen.

Zudem sollten Arbeitgeber klare Richtlinien und Schulungen zu Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen bereitstellen. Mitarbeitende sind über Risiken bei Remote-Arbeit aufzuklären und darin zu schulen, wie sie sensible Informationen sicher handhaben. Regelmäßige Schulungen und Erinnerungen helfen, gute Datenschutzgewohnheiten bei Remote-Arbeitenden zu fördern.

Darüber hinaus müssen Organisationen klare Richtlinien und Verfahren für Vorfallmanagement und Datenschutzverletzungen haben. Bei einem Sicherheitsvorfall oder Datenleck sind die Organisationen verpflichtet, die zuständigen Behörden und Betroffenen unverzüglich zu informieren, wie es die DSGVO vorsieht. Remote-Arbeit kann zusätzliche Überlegungen bei der Planung von Vorfallreaktionen erfordern, z. B. Fernzugriff auf Systeme und forensische Untersuchungen aus der Ferne.

Abschließend lässt sich sagen, dass Remote-Arbeit Herausforderungen beim Schutz der Mitarbeitendendaten und bei der Wahrung der Vertraulichkeit sensibler Unternehmensinformationen mit sich bringt. Organisationen müssen robuste Sicherheitsmaßnahmen umsetzen und Mitarbeitende entsprechend schulen, um diese Risiken zu minimieren. Die niederländischen Datenschutzgesetze, insbesondere die DSGVO, bieten einen Rahmen, um personenbezogene Daten zu schützen und die Einhaltung in Remote-Arbeitsumgebungen sicherzustellen.

Umsetzung von Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen in einer Remote-Umgebung

Implementierung von Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen in einer Remote-Umgebung

Da Remote-Arbeit immer verbreiteter wird, ist es für Unternehmen wichtig, die Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeitenden auch im Remote-Bereich zu priorisieren. In den Niederlanden gibt es spezifische Richtlinien, die Unternehmen befolgen müssen, um das Wohlbefinden ihrer Remote-Arbeitenden zu gewährleisten. Diese Richtlinien dienen dem Schutz der Mitarbeitenden und sollen sicherstellen, dass sie eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung haben, unabhängig davon, wo sie arbeiten.

Ein zentraler Aspekt bei der Umsetzung von Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen in einer Remote-Umgebung ist die Durchführung einer Risikoanalyse. Dabei werden potenzielle Gefahren und Risiken identifiziert, denen Remote-Arbeitende ausgesetzt sein könnten, und Maßnahmen zur Minderung ergriffen. Häufige Gefahren bei Remote-Arbeit sind ergonomische Probleme, psychische Belastungen und das Risiko der Isolation.

Unternehmen sollten Remote-Arbeitende mit der notwendigen Ausrüstung und Ressourcen ausstatten, um einen sicheren und ergonomischen Arbeitsplatz zu schaffen. Dazu gehören ergonomische Stühle, verstellbare Tische und angemessene Beleuchtung. Zudem

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Lucas Botzen ist der Gründer von Rivermate, einer globalen HR-Plattform, die auf internationale Gehaltsabrechnung, Compliance und Benefits-Management für Remote-Unternehmen spezialisiert ist. Zuvor war er Mitgründer von Boloo, das er erfolgreich aufbaute und später verkaufte, nachdem es einen Jahresumsatz von über 2 Millionen Euro erreicht hatte. Lucas begeistert sich für Technologie, Automatisierung und Remote-Arbeit und setzt sich für innovative digitale Lösungen ein, die die globale Beschäftigung vereinfachen.

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Rivermate | Lucas Botzen.

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