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9 Minuten Lesezeit

Remote Pricing erklärt: Was ist 2026 zu erwarten?

Veröffentlicht am:

Aug 20, 2025

Aktualisiert am:

Jan 15, 2026

Rivermate | Remote Pricing erklärt: Was ist 2026 zu erwarten?

Remote EOR Preisübersicht: Pauschalgebühren, versteckte Kosten & EOR-Vergleiche

Das tatsächliche Zahlungsausmaß für eine globale Employment-Plattform wie Remote ist nicht immer klar. Oberflächlich bewirbt Remote eine pauschale monatliche Rate für seine Employer of Record (EOR) Dienstleistungen—aber die tatsächlichen Kosten können je nach Modell, Einsatzregionen und Bedarf an Support für Contractors, Gehaltsabrechnung oder Benefits-Administration erheblich variieren.

Caption: Remote bewirbt eine Pauschalrate für seine Angebote, aber die tatsächlichen Kosten können variieren

Für Finance-Leads, HR-Teams und Gründer, die globale Teams aufbauen, ist Preistransparenz nicht nur eine nette Ergänzung—sie ist unerlässlich für Budgetierung, Compliance und Risikomanagement. Mit mehreren Anbietern, die „All-in-One“-Lösungen für Workforce versprechen, ist es leicht, die kostenbezogenen Implikationen von länderspezifischen Gebühren, Onboarding-Komplexität oder A-la-carte-Services zu unterschätzen.

Ob Sie einen Vollzeit-Ingenieur in Deutschland einstellen oder Contractors in LATAM onboarden – dieser Artikel hilft Ihnen, die Gesamtkosten zu bewerten, versteckte Gebühren zu erkennen und die richtige Entscheidung für Ihre globale Einstellstrategie zu treffen.

Wie ist die Preisstruktur von Remote aufgebaut?

Remote bietet ein gestuftes Preismodell rund um sein Kern-Employer of Record (EOR)-Service, ergänzt durch Optionen für globale Gehaltsabrechnung, Contractor-Management und HRIS-Tools. Sein Flaggschiff-Angebot—the EOR Flat-Rate-Plan—positioniert sich als einfache, transparente Lösung für Vollzeitbeschäftigungen in Ländern, in denen Remote eigene rechtliche Einheiten besitzt.

Stand Juli 2025 ist die Preisstruktur wie folgt:

Employer of record (EOR) Preisgestaltung

Remote berechnet 599 USD pro Mitarbeiter pro Monat für seinen Standard-EOR-Service. Diese Pauschalgebühr umfasst:

  • Lokale Arbeitsverträge

  • Payroll-Einrichtung und -Abwicklung

  • Steuer- und Sozialbeiträge

  • Einhaltung lokaler Arbeitsgesetze

  • Onboarding- und Offboarding-Management

  • Grundlegende Benefits-Verwaltung

Caption: Remote berechnet 599 USD pro Mitarbeiter/Monat bei jährlicher Abrechnung

Die Preise von Remote sind in allen Ländern, wo es eigene rechtliche Einheiten unterhält, gleich – das vereinfacht die Kostenprognose. Allerdings spiegelt der Flat-Rate die tatsächlichen Gesamtkosten in komplexeren Regionen mit variierenden Benefits- oder Compliance-Anforderungen möglicherweise nicht wider.

2. Contractor-Management Preisgestaltung

Remote unterstützt auch Zahlungen an Contractors in über 180 Ländern. Für diesen Service beträgt der Preis 29 USD pro Contractor und Monat. Zusätzlich gibt es den Contractor Management Plus-Plan mit erweiterten Funktionen. Dieser beinhaltet:

  • Onboarding und Dokumentenmanagement

  • Vertragsvorlagen

  • Zahlung in lokaler Währung

  • Erstellung von Steuerdokumenten (z. B. 1099-Formulare)

Caption: Remote bietet zwei Contractor-Pläne – Contractor Management und Contractor Management Plus

Es ist wichtig zu beachten, dass Contractors nicht unter den gleichen Compliance-Garantien wie Vollzeitmitarbeiter klassifiziert oder verwaltet werden—das Risiko der Fehlklassifikation verbleibt beim Kunden.

Früher wurden beispielsweise Nike für die Fehlklassifikation tausender Mitarbeiter mit über 530 Mio. USD bestraft (Guardian). Das Risiko einer Fehlklassifikation ist zu hoch, um es zu tragen.

3. Globale Gehaltsabrechnung für eigene Einheiten

Wenn Sie bereits eigene rechtliche Einheiten im Ausland haben und lediglich Payroll-Support benötigen, bietet Remote einen separaten Global Payroll-Plan mit 29 USD pro Mitarbeiter und Monat an.

Die Payroll-Pläne beinhalten internationale Payroll-Management über eine Self-Service-Plattform, personalisierten Support, Benefits-Management, Compliance-Management und standardmäßig Remote’s HR-Kern.

Caption: Remote bietet globale Payroll zu 29 USD pro Mitarbeiter/Monat

4. Add-ons und optionale Module

Remote vermarktet eine kostenlose Ebene namens „Remote HRIS“, die einfache Mitarbeiterdaten, Dokumentenspeicherung und Urlaubsverfolgung umfasst. Für zusätzliche Funktionen wie Integrationen, Berichte oder Benefits benötigen Sie ein Upgrade auf bezahlte Pläne oder individuelle Add-ons.

Caption: Remote bietet eine kostenlose HRIS-Version namens „Remote HRIS“ mit mehreren zusätzlichen HR-Management-Funktionen

Was Sie bei Remote’s Preisgestaltung beachten sollten – Add-ons und Ausschlüsse

Remote bewirbt seine 599 USD/Monat EOR-Preise als All-in-One-Lösung—aber diese Pauschalgebühr deckt nur die Grundfunktionen ab. Während das Kernpaket die Einhaltung gesetzlicher Beschäftigung, lokale Gehaltsabrechnung und Onboarding-Unterstützung einschließt, sind viele Tools und Services, die skalierende Teams benötigen, zusätzliche Kosten.

Hier eine Übersicht, was im Basistarif nicht enthalten ist:

Feature Preisangaben Hinweise
Benefits für Contractors Beginnend bei 325 USD pro Contractor/Monat Optional: Versicherungen oder Zusatzleistungen für Freelancer—nicht im Grundpreis enthalten.
Zusätzliche Benefits (nicht-statutär) Individuell / in einigen Ländern Pflicht Z. B. Mahlzeitenzuschüsse, Transporte, Altersvorsorgebeiträge.
Komplexität Multi-Länder-Setup Kein Aufpreis, aber praktische Kosten können steigen Zeitzonen- und HR-Koordination wächst mit Skalierung.
Globale Payroll (für eigene Einheiten) Angebot basiert, getrennt vom EOR-Plan Remote berechnet Gebühren für Gehaltsabrechnungen außerhalb des EOR-Services pro Land.
Integrationen & erweiterte HRIS-Tools Nicht im „HRIS Core“ (kostenlos), eventuell Upgrade nötig Integration mit Systemen wie Workday, BambooHR oder ERP-Tools.
Immigrationsupport (Visas, Permits) Nicht enthalten Keine native Visa-Beschaffung—drittanbieter erforderlich.

Caption: Add-ons und Ausschlüsse, die nicht im Basispreis enthalten sind

Was bedeutet die Preisaufschlüsselung von Remote für Ihr Geschäft?

Die Preisgestaltung ist einfach, wenn Sie nur ein oder zwei Mitarbeiter in Ländern mit unkomplizierten Compliance-Regeln einstellen. Sobald Sie jedoch mehr Länder, Contractors oder erweiterte Berichtsanforderungen abdecken, verliert die All-in-One-Optik ihre Gültigkeit zugunsten eines modulareren (und möglicherweise teureren) Kostenmodells.

Wenn Sie Plattformen für die globale Expansion evaluieren, erkennen viele Teams dann den Unterschied zwischen „inkludierter“ und „verfügbarer“ Unterstützung.

Wie schneidet Remote preislich im Vergleich zu Konkurrenzanbietern ab?

Der Flat-Rate-Tarif von 599 USD/Monat ist wettbewerbsfähig—besonders für Unternehmen, die Vollzeitkräfte in Ländern einstellen, in denen Remote eigene rechtliche Einheiten hat.

Aber alleine der Preis erzählt nicht die ganze Geschichte. Beim Vergleich mit anderen EOR-Anbietern ist es wichtig, Supportqualität, Flexibilität, Rechtsschutz und skalierende Kosten zu berücksichtigen.

Hier ein Vergleich im Jahr 2026:

Anbieter Basispreis EOR Contractor-Gebühr Supportmodell Notwendige Add-ons Preisvergleich Rivermate
Remote 599 USD/Monat 29 USD/Monat E-Mail/Ticket Benefits, Integrationen, globale Payroll Höher
Deel 599 USD/Monat 49 USD/Monat Chatbot + Tickets Visa, Fintech-Add-ons Höher
Oyster ab 499 USD/Monat 29 USD/Monat E-Mail/Ticket Länder-spezifische Benefits Höher
Multiplier ca. 400–500 USD/Monat 40 USD/Monat Standard Support Versicherung, Immigration Höher
Rivermate €299/Monat (~$325) Festpreis Slack, WhatsApp, E-Mail Alle legalen und Onboarding-Services inklusive Deutlich günstiger als Remote

Caption: Im Vergleich zu anderen EOR-Plattformen ist Remote tendenziell teurer.

Remote bietet eine vereinfachte Preisgestaltung—aber nur, wenn Ihre Anforderungen auch einfach sind. Für Startups oder Finanzen-Teams, die auf vorhersehbare Abrechnung und erstklassigen Support setzen, könnten Plattformen wie Rivermate eine höhere Rendite (ROI) bieten, vor allem bei wachsendem Einstellungsaufwand.

Vor- und Nachteile des Remote-Preismodells

Vorteile Nachteile
Pauschalpreis (599 USD/Monat) macht Budgetierung einfach Begrenzte Anpassungsfähigkeit für individuelle Workflows oder spezielle Setups
Keine Einrichtungs- oder Onboarding-Gebühren Support hauptsächlich ticketbasiert—nicht ideal bei dringenden Problemen
Besitzt eigene rechtliche Einheiten in allen unterstützten Ländern Komplexität länderspezifisch nicht im Flat-Preis abgebildet
Bündelt Contractor- und EOR-Services in einer Plattform Keine Immigration-/Visadienstleistungen enthalten
Öffentliche Preisgestaltung—keine Vertriebsanrufe notwendig Verantwortlichkeit für Contractor-Compliance verbleibt beim Kunden

Caption: Tabelle mit Vor- und Nachteilen des pauschalen EOR-Preismodells von Remote

Sollte man auf Remote’s Pauschalpreis setzen?

Das Preismodell funktioniert gut für Unternehmen, die nur wenige Mitarbeiter in einfachen Märkten einstellen. Bei mehreren Ländern, Contractors oder komplexen Support-Anforderungen wird die vermeintliche Simplizität oft durch modularere (und manchmal teurere) Kostenstrukturen ersetzt.

Sechs Kostenfaktoren, die Ihre tatsächlichen Ausgaben mit Remote beeinflussen können

Eine monatliche Pauschale wirkt simpel—aber das erzählt selten die ganze Geschichte. Bei der Bewertung von Remote (oder einer anderen Plattform) ist es essenziell, über die headline-Rate hinauszublicken und die Gesamtkosten des Eigentums (TCO) für Ihre Einstellungen zu prüfen.

Hier sechs zentrale Faktoren, um zu bewerten, was Remote Ihrem Unternehmen tatsächlich kostet:

1. Einstellländer und Erwartungen an Benefits

Remote berechnet die gleiche EOR-Gebühr in allen unterstützten Ländern, aber die gesetzlichen und zusätzlichen Benefit-Kosten variieren stark. In manchen Märkten—wie Deutschland oder Brasilien—können gesetzliche Benefits und Boni 25–35 % des Grundgehalts ausmachen. Diese werden separat berechnet, nicht im $599/Monat-Preis.

| 👉 Tipp: Falls Kosten für Add-ons nicht direkt angegeben sind, vereinbaren Sie eine Live-Demo und bitten Sie den Support-Agenten, die realen Kosten anhand Ihrer Anforderungen zu simulieren. | :---- |

2. Employee vs. Contractor-Mix

Während Remote beide unterstützt, unterscheiden sich deren Compliance-Modelle. Sie zahlen 29 USD/Monat pro Contractor, aber die gesetzliche Verantwortung für die Klassifikation verbleibt bei Ihnen—nicht bei Remote. Bei Fehlklassifikation eines Langzeit- oder Hoch-Kontroll-Contractors können Bußgelder oder Nachzahlungen die monatlichen Einsparungen weit übersteigen.

| 👉 Tipp: Wenn Ihre Contractors wiederkehrend oder länderbezogen eingesetzt werden, erwägen Sie ein EOR-Modell oder Plattformen (wie Rivermate), die Klassifikations-Grenzen bieten. | :---- |

3. Skalierung und Komplexität

Je mehr Länder Sie einstellen, desto mehr Koordination in Zeitzonen, Sprachen und Arbeitsrecht ist erforderlich. Das Support-Modell von Remote mit Pauschalpreis passt sich dieser Skalierung nicht an. Bei mehr als 5 Ländern könnten Support-Limits, langsamere Reaktionszeiten oder zusätzliche rechtliche Beratung nötig werden.

| 👉 Tipp: Fragen Sie nach, wie schnell der Support bei Problemen in mehreren Ländern durchschnittlich ist. Rivermate bietet 15-Minuten-Reaktions-SLA mit lokalen Experten via Slack oder WhatsApp. | :---- |

4. Plattform-Add-ons und Integrationen

„HRIS Core“ von Remote verfügt nicht über Integrationen, Berichte oder erweiterte Workflow-Anpassungen. Möchten Sie Remote mit Ihrem HRIS, Buchhaltungssystem oder ERP verbinden, müssen Sie eventuell upgraden oder Workarounds bauen—was Zusatzkosten oder Entwicklungsressourcen erfordert.

| 👉 Tipp: Erstellen Sie eine Liste Ihrer Must-Have-Integrationen, bevor Sie EOR-Anbieter einschränken. Fragen Sie, ob sie im Paket enthalten sind oder zusätzliche Tools bzw. Entwicklungsaufwand erfordern. | :---- |

5. Währungsumrechnung und Rechnungskosten

Remote stellt in USD in Rechnung, bezahlt Mitarbeiter und Contractors aber in ihrer lokalen Währung. Wechselkursgebühren sind oft nicht transparent, können aber anfallen—besonders bei volatileren Märkten.

| 👉 Tipp: Klären Sie, ob Remote Währungsumrechnungsgebühren anwendet oder Drittanbieter nutzt. Plattformen wie Rivermate bieten Rechnungsstellung in EUR, GBP oder USD ohne Aufschläge. | :---- |

6. Supportmodell und interne Ressourcen

Der größte Kostenfaktor ist manchmal nicht das Geld, sondern die Zeit. Wenn Ihr HR- oder Finanzteam Stunden damit verbringt, Compliance-Fragen zu klären, Rechnungen zu abstimmen oder Eskalationen zu managen, wird der volle Self-Service-Preis sichtbar.

| 👉 Tipp: Berücksichtigen Sie die internen Friktionen. Rivermate reduziert diese, indem jedem Kunden ein dedizierter Account-Manager und 24/7 Unterstützung durch echte Menschen bereitgestellt wird—nicht nur Hilfe-Dokumente. | :---- |

Das headline-Preis von Remote ist vorhersehbar—aber das tatsächliche Ausgaben-Level hängt davon ab, wie Sie die Plattform nutzen. Prüfen Sie vor Abschluss Ihre Einsatzszenarien, Expansionspläne und benötigten Support. Berechnen Sie die Gesamtkosten, nicht nur den Monatspreis.

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Lucas Botzen ist der Gründer von Rivermate, einer globalen HR-Plattform, die auf internationale Gehaltsabrechnung, Compliance und Benefits-Management für Remote-Unternehmen spezialisiert ist. Zuvor war er Mitgründer von Boloo, das er erfolgreich aufbaute und später verkaufte, nachdem es einen Jahresumsatz von über 2 Millionen Euro erreicht hatte. Lucas begeistert sich für Technologie, Automatisierung und Remote-Arbeit und setzt sich für innovative digitale Lösungen ein, die die globale Beschäftigung vereinfachen.

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