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14 Minuten Lesezeit

Meisterung der Kunst erfolgreicher Remote-Bewerbungsgespräche | Aktualisierung 2025

Veröffentlicht am:

Jun 27, 2024

Aktualisiert am:

Dec 22, 2025

Rivermate | Meisterung der Kunst erfolgreicher Remote-Bewerbungsgespräche | Aktualisierung 2025

Zentrale Erkenntnisse:

    1. Sowohl persönliche als auch Online-Interviews verfolgen denselben Zweck, da beide Parteien einschätzen müssen, ob sie gut zusammenpassen.
    1. Die gleichen Regeln gelten für Online-Interviews: Recherchieren Sie das Unternehmen, dem Sie beitreten möchten, bereiten Sie Ihren Lebenslauf vor und kleiden Sie sich passend. Testen Sie Ihre Ausrüstung für die Videokonferenz im Voraus und suchen Sie sich einen ruhigen Ort für das Interview.
    1. Wenn Sie sich für eine Remote-Position bewerben, sollten Sie als Arbeitgeber Fragen vorbereiten, die Ihnen helfen, einzuschätzen, ob der Mitarbeiter mit Remote-Arbeit vertraut ist. Andererseits sollte sich der Kandidat darauf vorbereiten, diese Fragen zu beantworten.

Die Statistiken zeigen, dass fast die Hälfte der Unternehmen weltweit Remote-Mitarbeiter beschäftigt. Mit so vielen Unternehmen, die Remote-Arbeit akzeptieren, ist deutlich zu erkennen, dass die Durchführung von Remote-Interviews hier bleibt. Dennoch ist es eine Herausforderung, die künftig sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer bewältigen müssen.

Remote-Jobinterviews weisen viele Ähnlichkeiten mit persönlichen Gesprächen auf. Manche Unterschiede können jedoch dazu führen, dass Online-Interviews stressiger sind als persönliche Gespräche.

Hier sind einige Tipps, um sowohl Mitarbeitern als auch Arbeitgebern erfolgreiche virtuelle Interviews zu ermöglichen. Lassen Sie uns die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Interviewarten besprechen. Sie sollten auch wissen, wie man sich darauf vorbereitet, welche Fragen häufig gestellt werden und wie man sich im Meer der Bewerber und Interviewer hervorhebt.

Was haben Remote- und persönliche Interviews gemeinsam?

Das Ziel ist bei beiden Interviewarten dasselbe. Beide Parteien versuchen zu beurteilen, ob der Kandidat für die Stelle geeignet ist oder ob die Position zum Kandidaten passt.

Sie müssen die Interviewfragen als Interviewer vorbereiten. Als Kandidat müssen Sie sich auf Fragen für beide Arten von Interviews vorbereiten. Bei einem Remote-Job können Sie jedoch erwarten, dass Fragen gestellt werden, die den Umgang mit Remote-Arbeit betreffen.

Sie sollten auch auf Ihr Erscheinungsbild achten und Ihre Körpersprache im Blick behalten, auch bei Online-Interviews. Drucken Sie Ihren Lebenslauf aus und halten Sie ihn bereit, außerdem sollten Sie Methoden zum Notieren bereithalten, falls zutreffend.

Schließlich schalten Sie Ihr Telefon aus oder, bei einem Online-Interview, deaktivieren Sie Benachrichtigungen, die Ihr Gespräch stören könnten.

Wie man sich auf das Interview vorbereitet

Die Vorbereitung auf das Interview ist stressig, daher hier eine kurze Übersicht der Dinge, die vor Beginn zu tun sind. Wenn Sie alle diese Aspekte im Griff haben, trägt das dazu bei, die Anspannung während des Interviews zu verringern.

Das erste, worauf Sie achten und worauf Sie sich vorbereiten sollten, ist der Raum, von dem aus Sie das Interview führen werden. Der Raum sollte ruhig und frei von Ablenkungen sein. Wenn Sie Kinder oder Haustiere haben, versuchen Sie eine Betreuung zu organisieren, damit Sie während des Interviews nicht abgelenkt werden.

Sowohl Sie als auch Ihr temporäres Büro sollten ordentlich sein. Wählen Sie Kleidung, die Sie bei einem persönlichen Interview tragen würden, und räumen Sie den Hintergrund auf, sodass er ordentlich und professionell wirkt.

Der nächste Schritt ist, Ihre Ausrüstung und Ihre Internetgeschwindigkeit zu testen. Da das Interview in der Regel wie Ihre anderen Meetings ablaufen wird, ist es am besten, wenn Sie aktuelle Geräte verwenden. Machen Sie auch einen Testlauf mit Ihrer Webcam und Ihren Kopfhörern, um zu prüfen, ob alles reibungslos funktioniert.

Vor dem Interview sollten Sie herausfinden, welches Tool das Unternehmen für die Durchführung von Interviews nutzt. Sie müssen möglicherweise Software installieren, um sich anzumelden oder ein Konto zu erstellen, was zeitaufwendig sein kann. Es ist am besten, alles im Voraus einzurichten, um technische Schwierigkeiten während des Gesprächs zu vermeiden.

Abschließend kümmern Sie sich um kleine Ablenkungen. Schalten Sie alle Programme aus, die zu viele störende Benachrichtigungen senden könnten. Laden Sie Ihren Akku auf oder schließen Sie Ihr Gerät an eine Stromquelle an.

Es ist auch ratsam, mindestens ein paar Minuten vor dem Termin teilzunehmen. Sie können diese Zeit nutzen, um Ihre Ausrüstung noch einmal zu überprüfen oder sich einfach auf das Gespräch vorzubereiten. Pünktlich zu sein zeigt Ihrem zukünftigen Arbeitgeber, dass Sie nicht nur zuverlässig sind, sondern auch ernsthaft an der Stelle interessiert sind.

Wie man ein erfolgreiches Interview führt

Sobald das Interview beginnt, achten Sie auf diese wenigen Dinge:

1. Blicken Sie den Interviewer an, nicht auf sich selbst

Mit den meisten Video-Konferenz-Tools können Sie nicht nur Ihren potenziellen Arbeitgeber sehen, sondern auch ein Video von sich selbst. Letzteres kann sehr ablenkend sein, besonders in einer stressigen Situation.

Benutzen Sie eine Haftnotiz, um die Teile des Bildschirms abzudecken, die Ihre Blicke ablenken könnten. Ziel ist es, Blickkontakt mit dem Arbeitgeber zu halten, damit Sie nicht abgelenkt oder desinteressiert wirken.

2. Achten Sie auf die Körpersprache

Auch wenn Ihr Arbeitgeber nicht im selben Raum mit Ihnen ist, kann er Sie dennoch sehen. Versuchen Sie, auf Ihre Körpersprache zu achten. Vermeiden Sie es, zu lümmeln oder die Arme zu verschränken. Sitzen Sie aufrecht, halten Sie eine offene Haltung und verschränken Sie die Arme nicht.

Außerdem wirkt Zappeln im Interview ebenfalls nicht professionell. Ihre Nerven könnten beeinflusst sein, aber es ist wichtig, den Fokus auf das Gespräch zu richten. Spielen Sie nicht mit Gegenständen auf Ihrem Tisch und bewegen Sie sich nicht zu viel. Das wirkt nur desinteressiert, unsicher oder zu nervös.

3. Bleiben Sie präsent

Es kann verlockend sein, während eines Online-Interviews mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Es ist jedoch ratsam, Engagement und Konzentration zu zeigen, weshalb Ablenkungen vermieden werden sollten.

Versuchen Sie, präsent zu bleiben. Trinken oder essen Sie nur Wasser während des Gesprächs. Schalten Sie alle Benachrichtigungen aus und legen Sie Ihr Telefon außer Sichtweite und Gedanken für das Interview beiseite. Bleiben Sie aktiv im Gespräch und hinterlassen Sie einen guten Eindruck bei Ihrem neuen Chef.

Wie man die Fragen im Remote-Jobinterview beantwortet

Beim Interview für eine Remote-Position sollten Sie spezifische Fragen vorbereiten. Überlegen Sie sich Fragen, die Ihnen helfen, zu verstehen, wie gut Ihr potenzieller Mitarbeiter aus der Ferne arbeitet. Als Kandidat können Sie mit Fragen zu Ihren Zeitmanagementfähigkeiten rechnen. Oder Ihr neuer Arbeitgeber fragt vielleicht, wie Sie sich motivieren, wenn Sie remote arbeiten.

Hier einige Fragen, die Interviewer für ihre nächsten Gespräche nutzen könnten. Diese sind mit guten Antworten für Kandidaten versehen, die den Job gewinnen möchten. Die meisten dieser Fragen zielen darauf ab, Sicherheit zu gewinnen, dass die täglichen Aufgaben und die Arbeit insgesamt am Ende des Tages erledigt werden.

1. "Warum möchten Sie remote arbeiten?"

Obwohl es offensichtlich erscheint, möchte der Interviewer wissen, warum Sie sich für Remote-Arbeit entschieden haben. Er prüft, ob Sie darüber nachgedacht haben und ob Ihre Gründe mit den Zielen des Unternehmens übereinstimmen. Gleichzeitig überprüft er Ihre Einstellung zur Remote-Arbeit.

Am besten gehen Sie bei dieser Frage aus Sicht des Arbeitgebers vor. Ja, Sie möchten vielleicht lange Fahrten vermeiden, um Zeit zu sparen. Aber zeigen Sie auch, wie das Vermeiden langer Pendelzeiten dem Unternehmen zugutekommt.

Teilen Sie also persönliche und berufliche Gründe, die zeigen, dass Sie bedacht haben, wie Remote-Arbeit zu Ihrem Lebensstil und Ihrer Karriere passt. Beispiel:

„Ich möchte remote arbeiten, weil es mir Flexibilität bei der Zeiteinteilung gibt. Ich möchte auf eine Weise arbeiten, die am besten zu mir passt. Zum Beispiel kann ich meinen Arbeitsplatz in einem ruhigen Zimmer zu Hause einrichten und lange Anfahrten vermeiden. Das spart Zeit, und der ruhige Raum hilft mir, mich besser auf meine Aufgaben zu konzentrieren.“

2. "Haben Sie bereits Erfahrung mit Remote-Arbeit?"

Der Übergang zur Remote-Arbeit sorgte während der Pandemie für viel Chaos in vielen Unternehmen. Es ist nur natürlich, dass der Arbeitgeber prüfen möchte, ob Sie mit den Routinen und Herausforderungen der Remote-Arbeit vertraut sind.

Wenn Sie Erfahrung haben, deutet das darauf hin, dass Sie sich schneller anpassen und produktiver sind. Wer keine hat, könnte Schwierigkeiten haben, sich mit Remote-Arbeit, der technischen Infrastruktur und anderen Aspekten vertraut zu machen.

Wenn Sie Erfahrung haben, erwähnen Sie frühere Remote-Arbeitserfahrungen und was Sie daraus gelernt haben. Zum Beispiel:

„Ja, ich habe in meinem vorherigen Job remote gearbeitet. Ich habe Kundenservice gemacht. Ich habe Tools wie Zoom für Meetings und Slack für tägliche Updates genutzt. Dadurch habe ich gelernt, klar zu kommunizieren und meine Aufgaben ohne direkte Aufsicht zu managen.“

Wenn Sie keine Erfahrung haben, informieren Sie sich im Vorfeld über die wichtigsten Unterschiede zwischen Remote- und Büroarbeit. Es ist auch sinnvoll, sich vorher mit der verwendeten Technologie und den Kommunikationsprozessen des Unternehmens vertraut zu machen.

3. "Wie bleiben Sie bei der Arbeit im Home-Office fokussiert und produktiv?"

Einer der häufig genannten Nachteile der Remote-Arbeit ist, dass sie zu geringerer Produktivität führen kann. Für manche mag das zutreffen, da sie für produktives Arbeiten eine traditionelle Büroumgebung benötigen. Da Sie sich für eine Remote-Position bewerben, sollten Sie Ihre Zuverlässigkeit betonen, um den Arbeitgeber zu überzeugen, dass Sie Ihre Aufgaben täglich schaffen.

Der Arbeitgeber nutzt diese Frage, um zu prüfen, ob Sie Ihre Zeit gut managen und ohne Präsenz im Büro motiviert bleiben. Um die Frage richtig zu beantworten, beschreiben Sie konkrete Gewohnheiten oder Werkzeuge, die Ihnen helfen, auf Kurs zu bleiben. Beispiel:

„Ich bleibe fokussiert, indem ich einen Tagesplan erstelle und mich daran halte. Ich nutze Apps wie Google Kalender, um meinen Tag zu planen und Erinnerungen zu setzen. Außerdem mache ich kurze Pausen, um nicht zu ermüden, und habe einen ruhigen Arbeitsplatz, an dem ich mich konzentrieren kann.“

4. "Mit welchen Kommunikations- oder Projektmanagement-Tools sind Sie vertraut?"

Diese Frage ist selbsterklärend. Der Interviewer möchte wissen, ob Sie die Tools kennen, die für Remote-Arbeit notwendig sind. Diese Tools ersetzen gängige Kommunikations- und Aufgabenmanagementmethoden im Büro.

Ähnlich wie bei der vorherigen Frage hilft diese den Arbeitgebern zu verstehen, wie schnell Sie sich an die Remote-Arbeit gewöhnen. Außerdem erfahren sie, ob sie Schulungen anbieten müssen, um Sie mit Collaboration- und Task-Management-Tools vertraut zu machen. Listen Sie die Tools auf, die Sie genutzt haben, und erklären Sie kurz, wie sie Ihnen helfen. Zum Beispiel:

„Ich bin vertraut mit Kommunikationstools wie Slack für Messaging und Zoom für Videoanrufe. Für das Projektmanagement habe ich Trello und Asana genutzt, um Aufgaben und Deadlines im Blick zu behalten. Diese Tools helfen mir, mit meinem Team verbunden zu bleiben und meine Arbeit zu organisieren.“

5. "Wie verwalten Sie Aufgaben, wenn Sie remote arbeiten?"

Es war immer schwierig für Führungskräfte, den Überblick über die Aufgaben und die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu behalten. Besonders bei Remote-Arbeit, da die Arbeitgeber sie meistens nicht physisch sehen oder kurz vorbeischauen können.

Diese Frage dient dazu, Ihre organisatorischen Fähigkeiten zu bewerten. Sie möchten wissen, wie Sie Ihre Arbeit ohne direkte Kontrolle im Blick behalten.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Methode zur Aufgabenverwaltung und zur Einhaltung von Fristen zu erläutern. Zum Beispiel:

„Ich manage meine Aufgaben mit einer To-Do-Liste. Ich priorisiere sie nach Fristen und Wichtigkeit. Ich nutze oft Trello, um alles zu organisieren. Das hilft mir, auf Kurs zu bleiben und alle Deadlines einzuhalten.“

6. "Was ist Ihre ideale Arbeitsumgebung in Bezug auf Checks?"

Einige Positionen erfordern, dass Mitarbeiter sehr reaktionsschnell sind. Bei anderen Rollen können ständige Checks die Produktivität eher behindern. Es hängt auch vom Mitarbeiter ab.

Diese Frage ist sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer interessant. Der Arbeitgeber möchte Ihre Präferenz für Feedback- und Kommunikationshäufigkeit verstehen. Ihre Antwort hilft ihm, Ihre Kompatibilität mit seinem Führungsstil einzuschätzen.

Beschreiben Sie Ihren bevorzugten Ausgleich zwischen Unabhängigkeit und regelmäßigen Updates. Zum Beispiel:

„Ich halte zu Beginn der Woche ein Check-in-Meeting ab, um Ziele zu besprechen und Feedback zu erhalten. Danach arbeite ich selbständig, mit einem kurzen täglichen Update, damit alle im Bilde sind. So bleibe ich fokussiert, bekomme aber dennoch die Unterstützung, die ich brauche.“

7. "Wie wissen Sie, wann die Arbeit für den Tag erledigt ist und wann es Zeit ist, abzuschalten?"

Untersuchungen zeigen, dass Remote-Arbeit es schwierig machen kann, sich wirklich von der Arbeit abzukoppeln, was zu Burnout führt. Besonders in Remote-Unternehmen ist das problematisch. Verschiedene Zeitzonen und Arbeitszeiten erschweren die Kommunikation.

Diese Frage hilft abzuschätzen, wie Sie Ihre Work-Life-Balance managen. Der Arbeitgeber möchte sicherstellen, dass Sie sich nicht überarbeiten oder Aufgaben unvollständig lassen. Das Abschalten hat oft mehr Vorteile als Überarbeitung.

Um Ihren Arbeitgeber zu beruhigen, dass Sie in der ersten Woche nicht ausbrennen, erläutern Sie Ihre Routine, um Ihren Arbeitstag effektiv zu beenden. Beispiel:

„Ich setze mir klare Ziele für den Tag und sorge dafür, dass ich meine Aufgaben vor Feierabend erledige. Ich überprüfe, was ich geschafft habe, und bereite meine To-Do-Liste für den nächsten Tag vor. Das hilft mir, mit gutem Gefühl abzuschalten und zu entspannen.“

Nach dem Interview

Nachdem das Interview beendet ist, sollten beide Seiten ihre Eindrücke sammeln und reflektieren. Während das Gespräch noch frisch im Gedächtnis ist, notieren Sie alles, was aufgefallen ist. Das hilft bei den nächsten Schritten.

Die folgenden zwei Schritte sind die gleichen wie bei einem Bewerbungsgespräch für eine interne Position. Sie sollten eine Dankesnachricht schicken und nach dem Interview nachfassen. Die Notizen, die Sie gemacht haben, unterstützen Sie dabei.

Es ist üblich, die Dankesnachricht am selben Tag oder innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Interview zu senden. Nutzen Sie die Gelegenheit, dem Gesprächspartner für seine Zeit zu danken. Wiederholen Sie auch Ihr Interesse an der Stelle. Die während und nach dem Gespräch erstellten Notizen helfen Ihnen dabei, Ihre Worte passend zu wählen, also zögern Sie nicht, auf sie zurückzugreifen.

Je nach Unternehmen kann der Einstellungsprozess Wochen dauern. Stellen Sie eine Erinnerung auf eine Woche nach dem Gespräch ein. Sollten Sie in der Zwischenzeit nichts hören, nutzen Sie die Erinnerung, um eine Follow-up-Nachricht zu senden.

Die Follow-up-Nachricht sollte kurz und positiv formuliert sein. Fragen Sie nach dem Status Ihrer Bewerbung und bestätigen Sie erneut Ihr Interesse an der Stelle.

Tipps, um sich unter den Kandidaten hervorzuthehen

Wie wir gesehen haben, sind die meisten Dinge beim Interviewablauf ziemlich ähnlich. Es gibt jedoch einige zusätzliche Aspekte, auf die Sie achten sollten, wenn Sie sich für eine Remote-Position bewerben.

Hier sind die wichtigsten Punkte, auf die Sie bei einem Remote-Interview achten sollten:

Zeigen Sie, dass Sie technikaffin sind:

Heben Sie Ihre Fähigkeit hervor, Remote-Tools wie Zoom, Slack oder Projektmanagement-Software zu nutzen. Falls Sie noch keine Erfahrung mit diesen Tools haben, schauen Sie sich Tutorials an oder installieren Sie sie und testen Sie sie kostenlos. Mit diesen Kenntnissen zeigen Sie, dass Sie die technische Seite der Remote-Arbeit beherrschen.

Kommunizieren Sie klar:

Üben Sie, Ihre Erfahrungen verständlich zu schildern. Gute Kommunikation ist bei Remote-Arbeit entscheidend, da die meisten Interaktionen online erfolgen. Diese Fähigkeit wird auch bei Online-Meetings sehr hilfreich sein.

Zeigen Sie Selbstdisziplin:

Selbstdisziplin ist einer der Schlüssel zum Erfolg bei Remote-Arbeit. Teilen Sie mit, wie Sie Ihre Zeit managen und sich motivieren. Arbeitgeber möchten wissen, dass Sie auch ohne ständige Kontrolle gut arbeiten können.

Geben Sie konkrete Beispiele:

Wenn Sie bereits remote gearbeitet haben, verwenden Sie konkrete Beispiele im Interview. Diese sollten zeigen, dass Sie erfolgreich aus der Ferne gearbeitet oder ähnliche Herausforderungen gemeistert haben. Falls nicht, schildern Sie Ihrem potenziellen Arbeitgeber, wie Sie die anstehenden Herausforderungen angehen möchten.

Stellen Sie intelligente Fragen:

Bereiten Sie durchdachte Fragen zu den Remote-Arbeitsrichtlinien des Unternehmens vor. Fragen Sie auch nach der Teamkommunikation und den Erwartungen des Arbeitgebers an Sie. Damit zeigen Sie Ihr Interesse und Ihre Vorausschau.

FAQ:

Wie bereite ich mich auf ein Remote-Jobinterview vor?

Sorgen Sie für einen ruhigen Ort mit guter Internetverbindung. Testen Sie Webcam und Mikrofon, um technische Probleme zu vermeiden. Üben Sie typische Fragen und haben Sie Beispiele parat, um zu zeigen, dass Sie gut von zu Hause aus arbeiten können.

Welche Fragen sollte ich vor Annahme einer Remote-Stelle stellen?

Erkundigen Sie sich nach den Erwartungen des Unternehmens hinsichtlich Ihrer Arbeitszeiten und gegebenenfalls verwendeter Kommunikationstools. Fragen Sie, ob Unterstützung beim Einrichten Ihres Home-Office oder Gerätebereitstellung erfolgt. Klären Sie, wie Meetings gehandhabt werden, und welche Schulungen oder Onboarding Sie als Remote-Mitarbeiter erhalten.

Wie beantworte ich die Frage, warum ich remote arbeiten möchte?

Erklären Sie, dass Remote-Arbeit Ihnen hilft, Ihre Zeit besser zu organisieren und in einer angenehmen Umgebung zu arbeiten. Erwähnen Sie, dass Sie dadurch lange Pendelzeiten vermeiden und sich besser auf Ihre Aufgaben konzentrieren können. Betonen Sie, dass Remote-Arbeit Ihnen ermöglicht, Beruf und Privatleben besser in Einklang zu bringen.

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Lucas Botzen ist der Gründer von Rivermate, einer globalen HR-Plattform, die auf internationale Gehaltsabrechnung, Compliance und Benefits-Management für Remote-Unternehmen spezialisiert ist. Zuvor war er Mitgründer von Boloo, das er erfolgreich aufbaute und später verkaufte, nachdem es einen Jahresumsatz von über 2 Millionen Euro erreicht hatte. Lucas begeistert sich für Technologie, Automatisierung und Remote-Arbeit und setzt sich für innovative digitale Lösungen ein, die die globale Beschäftigung vereinfachen.

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