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Wie man als Expat in Deutschland ein Bankkonto eröffnet

Veröffentlicht am:

Apr 27, 2025

Aktualisiert am:

Jan 15, 2026

Rivermate | Wie man als Expat in Deutschland ein Bankkonto eröffnet

How to Open a Bank Account in Germany for Expats

Die Eröffnung eines Bankkontos ist einer der ersten wichtigen Schritte für Expats in Deutschland. Ob Sie gerade nach Deutschland gezogen sind oder [Ihre Umsiedlung planen], Sie benötigen ein Bankkonto in Deutschland, um Ihr Gehalt zu erhalten, Miete zu bezahlen und tägliche Ausgaben zu verwalten. Tatsächlich macht das Leben in Deutschland schnell die Bedeutung finanzieller Vorsorge deutlich.

Für diejenigen, die eine langfristige Aufenthaltsperspektive suchen, ist es wichtig zu wissen, dass die meisten Banken in Deutschland verschiedene Kontomodelle speziell für Neuzuwanderer anbieten. Die Eröffnung eines Kontos ist unkompliziert, solange die Voraussetzungen erfüllt sind.

Das Bankwesen in Deutschland umfasst traditionelle deutsche Banken wie Deutsche Bank, Commerzbank, sowie moderne mobile Banken in Deutschland wie N26 und Wise. Dieser Leitfaden erklärt, wie man ein Bankkonto eröffnet, welche Arten von Bankkonten es gibt und worauf Expats bei der Auswahl der besten deutschen Bank achten sollten.

Was benötigen Sie, um in Deutschland ein Bankkonto zu eröffnen?

Um ein deutsches Bankkonto zu eröffnen, müssen Expats einen gültigen Reisepass und in den meisten Fällen eine deutsche [Aufenthaltsgenehmigung oder Visa] vorlegen. Zudem verlangen Banken eine lokale Wohnadresse, die beim Einwohnermeldeamt registriert sein muss, um eine Bestätigung namens Meldebescheinigung zu erhalten. Dies ist eine Standardanforderung bei den meisten traditionellen Banken in Deutschland.

Dokumente, die für die Eröffnung eines Bankkontos erforderlich sind

Die Standarddokumentation umfasst:

  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis (für EU-Bürger)
  • Nachweis der Anmeldung (Meldebescheinigung), ausgestellt vom örtlichen Einwohnermeldeamt
  • Aufenthaltsgenehmigung oder Visum (für Nicht-EU-Bürger)
  • Nachweis über Einkommen oder Beschäftigung (z.B. Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnung oder Immatrikulationsbescheinigung, falls Sie ein Studenten-Konto beantragen)
  • Ausgefülltes Antragsformular (bereitgestellt von der Bank, online oder persönlich)

Einige Banken können zusätzliche Dokumente wie eine SCHUFA-Auskunft (für kreditbezogene Dienste) oder eine [Steuer-Identifikationsnummer] nach der Anmeldung beim Finanzamt anfordern.

Benötigen Sie eine deutsche Adresse?

Ja, in fast allen Fällen ist eine registrierte deutsche Wohnadresse erforderlich. Dies wird formal durch eine Meldebescheinigung nachgewiesen, die Sie nach der Anmeldung Ihrer Adresse beim örtlichen Einwohnermeldeamt erhalten. Dieses Dokument dient als Nachweis des Wohnsitzes und ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Eröffnung eines Girokontos.

Ausnahmen können bei digitalen Banken wie [N26] oder [Wise] gelten, die eine gewisse Flexibilität für frisch angekommene Expats bieten, auch für diejenigen, die die Anmeldung noch nicht abgeschlossen haben.

Welche Identifikation benötigen Expats?

Expats müssen einen gültigen Reisepass als Hauptnachweis ihrer Identität vorlegen. Nicht-EU/EWR-Nationalen ist außerdem ein gültiges Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis erforderlich. Wenn die Identitätsüberprüfung remote erfolgen muss, geschieht dies meist via PostIdent (persönliche Verifizierung bei einer Deutsche Post Filiale) oder VideoIdent (ein Video-verfahren, das nach BaFin-Vorschriften akzeptiert wird).

EU/EEA-Bürger können Konten mit einem nationalen Personalausweis eröffnen, ohne Visum. Unabhängig von der Nationalität muss die Bank jedoch in der Lage sein, Ihre Identität und Ihren legalen Aufenthalt in Deutschland gemäß Section 4 des German Money Laundering Act (Geldwäschegesetz) zu überprüfen.

Welche Arten von Bankkonten gibt es in Deutschland?

Deutschland bietet mehrere Arten von Bankkonten, die jeweils unterschiedlichen Zwecken dienen. Das gängigste ist das Girokonto, das für tägliche Finanztransaktionen genutzt wird, wie Gehaltseingänge und Zahlungen. Weitere häufige Kontotypen sind Sparkonten für langfristige Einlagen, Studentenkonten mit reduzierten Gebühren für eingeschriebene Studierende sowie Sperrkonto, die für bestimmte Visakategorien erforderlich sind, z.B. für internationale Studierende oder Jobsuchende.

Girokonten vs. Sparkonten

Ein Girokonto ist das Standardkonto für den Alltag. Es ermöglicht Ein- und Auszahlungen, Online-Banking, Debitkarteinsatz und Lastschriften. Im Gegensatz dazu ist ein Sparkonto dafür gedacht, Geld über längere Zeit anzusparen und bietet möglicherweise Zinserträge, allerdings sind die Zinsen derzeit niedrig. Sparkonten beinhalten üblicherweise keine Debitkarte oder Lastschriftfunktion.

Studentenkonten für Expats in Deutschland

Die meisten großen deutschen Banken bieten Studentenkonten (Studentenkonto) für Personen unter einer bestimmten Altersgrenze (meist unter 27 oder 30 Jahren) an, die an einer anerkannten Hochschule eingeschrieben sind. Diese Konten sind oft gebührenfrei und bieten zusätzliche Vorteile wie kostenlose ATM-Abhebungen oder Reiseversicherungen. Für die Eröffnung ist eine Immatrikulationsbescheinigung erforderlich.

Sperrkonten für internationale Studierende

Internationale Studierende, die ein Visum beantragen, müssen ausreichende finanzielle Mittel nachweisen, was durch ein Sperrkonto erfolgt. Dieses Konto hält einen festgelegten Betrag (derzeit 11.208 € für ein Jahr) und limitiert monatliche Abhebungen, um finanzielle Stabilität während des Studiums zu gewährleisten. Es sollten ausschließlich Anbieter genutzt werden, die von deutschen Behörden zugelassen sind (z.B. Expatrio, Coracle, Fintiba).

Wie wählt man die beste deutsche Bank für Expats aus?

Die beste Bank hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Traditionelle Banken bieten Stabilität und persönliche Betreuung, während digitale Banken schnellen Zugang und einfache Eröffnung bieten. Bei der Auswahl einer Bank sollten Sie Sprachunterstützung, Monatsgebühren, Geldautomatenverfügbarkeit und ob Sie Filialzugang benötigen, berücksichtigen. Expats profitieren oft von englischsprachigem Support und günstigen internationalen Überweisungen.

Wichtige Faktoren bei der Auswahl einer Bank

Wichtige Überlegungen sind:

  • Verfügbarkeit von englischsprachigem Support
  • Monatliche Kontogebühren und Mindestgeldeingang
  • Anzahl der erreichbaren Geldautomaten (insbesondere gebührenfrei)
  • Qualität des Online- und Mobile-Bankings
  • Optionen und Kosten für internationale Überweisungen
  • Kundenservice-Verfügbarkeit

Vergleich der Top-German Banks für Expats

  • Deutsche Bank: Zuverlässig mit internationaler Ausrichtung; bietet englische Unterstützung und Studentenkonten.
  • Commerzbank: Kostenfreies Girokonto bei Mindesteinlage; gutes Online-Banking.
  • DKB: Online-Bank ohne monatliche Gebühren; beliebt für Reisen und Auslandstransfers.
  • N26: Komplett digitale Bank; App-basiert mit starken Expats-Funktionen und ohne Filialen.
  • Wise (ehemals TransferWise): Hervorragend für den Umgang mit mehreren Währungen und günstige internationale Überweisungen, aber kein traditionelles Girokonto.

Vorteile digitaler Banken in Deutschland

Digitale Banken bieten schnelle Kontoeröffnung, mobile-first Schnittstellen, niedrige oder keine Gebühren und Unterstützung auf Englisch. N26 stellt deutsche IBANs, kostenlose Mastercard-Debitkarten und Echtzeit-Benachrichtigungen bereit. Wise ist ideal für Multi-Währungs-Konten und internationale Transfers mit günstigen Wechselkursen. Beide sind vollständig lizenziert und reguliert durch europäische Finanzaufsichtsbehörden.

Kann man in Deutschland online ein Bankkonto eröffnen?

Viele Banken, insbesondere Online-Banken wie N26, DKB und Wise, ermöglichen die Eröffnung vollständig online. Das ist praktisch für Expats, die noch keine registrierte Adresse in Deutschland haben oder Papierkram vermeiden möchten.

Schritte zur Online-Eröffnung eines deutschen Bankkontos

Der Online-Prozess umfasst in der Regel:

  1. Ausfüllen eines Antrags auf der Website der Bank
  2. Identitätsüberprüfung via VideoIdent (Videoanruf mit Identitätsnachweis) oder PostIdent bei einer Deutsche Post Filiale
  3. Hochladen der erforderlichen Dokumente (Reisepass, Visum/ Aufenthaltserlaubnis, Nachweis der Adresse)
  4. Empfang der Bestätigung und Zugang zum Konto

Verifizierungsprozess für Ausländer in Deutschland

Nicht-EU-Bürger müssen ihre Identität mit einem gültigen Reisepass und Aufenthaltstitel verifizieren. VideoIdent wird häufig genutzt und muss in Echtzeit mit einer sicheren Internetverbindung durchgeführt werden. Der Prozess stellt die Einhaltung der deutschen [Anti-Geldwäsche-Regelungen (Geldwäschegesetz).]

Sind Online-Banken für Expats in Deutschland zuverlässig?

Ja, seriöse Online-Banken in Deutschland sind sicher und durch BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) reguliert. Anbieter wie N26 und Wise erfüllen europäische Bankvorschriften und bieten Kundenservice, Verschlüsselung und Multi-Faktor-Authentifizierung. Allerdings können Online-Banken einige traditionelle Services wie persönliche Beratung oder Scheckeinlösung nicht bieten.

P.S. Auch unser [Leitfaden zum Bankkonto in Frankreich für Expats] ist empfehlenswert

Welche Kosten sind mit einem deutschen Bankkonto verbunden?

Die Kosten für die Führung eines Bankkontos in Deutschland hängen vor allem vom Kontotyp und Anbieter ab. Traditionelle Banken erheben häufig eine feste monatliche Gebühr, meist zwischen €4 und €10. Diese Gebühr kann manchmal erlassen werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, z.B. eine Mindestmonatszahlung.

Digitale Banken werben häufig mit gebührenfreien Konten, vor allem für grundlegende Bankdienstleistungen, allerdings können Gebühren für Premium-Features oder nicht-standardisierte Dienste anfallen. Zusätzliche Kosten ergeben sich durch Abhebungen an Geldautomaten außerhalb des Netzwerks der Bank, internationale Überweisungen, Überziehungen, Papierabrechnungen oder Filialdienstleistungen. Das Verständnis der Gebührenstruktur vor Kontoeröffnung ist essenziell, um versteckte oder unerwartete Kosten zu vermeiden.

Monatliche Gebühren und Kosten

Die meisten deutschen Banken erheben monatliche Kontoführungsgebühren, es sei denn, es gelten Ausnahmen. Beispielsweise bietet die Commerzbank ein kostenfreies Girokonto nur bei einer Mindesteinzahlung von €700 monatlich; ansonsten gilt eine Grundgebühr. Deutsche Bank und Sparkasse setzen ebenfalls auf ein gestaffeltes Modell, wobei Gebühren vom Kontotyp und genutzten Dienstleistungen abhängen. Diese sind im veröffentlichten Preis- und Leistungsverzeichnis transparent angegeben und gesetzlich vorgeschrieben.

Im Allgemeinen sind Online- und Mobile-Konten günstiger als klassische Filialkonten, weil sie geringere Betriebskosten haben.

Kostenfreie Konten für Studenten und Expats in Deutschland

Banken wie DKB, N26 und Commerzbank bieten kostenfreie Girokonten für Studierende und in einigen Fällen für junge Berufstätige an, die unter einer bestimmten Altersgrenze sind. Voraussetzung ist eine gültige Immatrikulationsbescheinigung (Immatrikulationsbescheinigung) einer anerkannten deutschen Hochschule. Diese Konten sind oft ohne laufende Gebühren, mit kostenlosen Debitkarten und ohne Gebühren für Online-Banking oder Inlandüberweisungen im SEPA-Raum, ideal für internationale Studierende oder Expats, die neu in Deutschland sind.

Vollzeitbeschäftigte Expats können ebenfalls von gebührenfreien Konten profitieren, wenn ihr monatliches Einkommen die erforderliche Mindesteinlage erfüllt.

Versteckte Kosten, auf die Sie bei der Eröffnung eines Bankkontos als Expat in Deutschland achten sollten

Obwohl einige Konten als kostenlos beworben werden, können versteckte Kosten bei gängigen Bankaktivitäten anfallen. Dazu zählen Gebühren für Bargeldabhebungen an Fremdautomaten, SWIFT-Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums, den Versand von Papierabrechnungen, das Überschreiten des Überziehungslimits oder die Nutzung von Filialdiensten bei banken, die digitale Plattformen bevorzugen.

Die Dispozinsen in Deutschland sind relativ hoch — oft über 8–10 % — und können auch bei kleinen negativen Kontoständen anfallen. Es ist ratsam, das Konto regelmäßig zu überwachen und die eigenen finanziellen Grenzen zu kennen. Vor der Kontoeröffnung sollte man stets die vollständige Gebührenliste prüfen und sich nach Servicekosten erkundigen.

Wie verwalten Sie Ihr Bankkonto in Deutschland?

Nach der Kontoeröffnung ist die Verwaltung des Kontos mit den bereitgestellten Tools einfach. Die meisten Banken bieten sichere Online-Banking-Portale und Apps, mit denen Sie Ihren Kontostand prüfen, SEPA-Überweisungen tätigen, Daueraufträge verwalten und Transaktionsbenachrichtigungen in Echtzeit erhalten können. Diese Tools sind sowohl auf Deutsch als auch zunehmend auf Englisch verfügbar — besonders bei Banken, die Expats bedienen.

Außerdem erhalten Sie eine Girokarte für den Einsatz im Geschäft und an Geldautomaten. Kontaktloses Bezahlen und mobile Bezahlsysteme (wie Apple Pay und Google Pay) werden von den meisten modernen Banken unterstützt. Für internationale Transaktionen ist es oft günstiger, Fintech-Dienste wie Wise zu nutzen, die günstige Wechselkurse und geringe Transaktionskosten bieten.

Verwendung von Debitkarten und Online-Banking

Debitkarten werden standardmäßig ausgegeben und können in Deutschland und innerhalb der EU genutzt werden. Obwohl Bargeld noch weit verbreitet ist, werden kontaktloses Bezahlen und Kartenzahlungen immer häufiger — auch in kleinen Shops und Restaurants. Mit Ihrer Karte können Sie Geldautomatenabhebungen, PIN-geschützte Einkäufe und Online-Zahlungen tätigen.

Online-Banking-Systeme sind in der Regel sicher und entsprechen der EU-PDS2-Richtlinie. Überweisungen lassen sich mit Ihrer IBAN durchführen, und Daueraufträge oder wiederkehrende Zahlungen können über die Online-Oberfläche verwaltet werden. Viele Banken bieten auch Budgetierungs-Tools und Finanzübersichten, um die monatlichen Ausgaben besser zu kontrollieren.

Kontodetails und Abrechnungen verstehen

Deutsche Banken sind verpflichtet, monatliche Kontoauszüge (Kontoauszüge) bereitzustellen, die sämtliche Kontobewegungen dokumentieren. Diese können elektronisch im Online-Banking eingesehen oder auf Anfrage postalisch zugesendet werden. Kontoauszüge sind als Nachweis für Einkommen oder Finanzhistorie notwendig — z.B. bei Visa-Erneuerungen, Mietbewerbungen oder Steuererklärungen. Das Verständnis Ihrer Transaktionscodes und die Überprüfung auf Fehler oder Unregelmäßigkeiten ist Teil eines verantwortungsvollen Finanzmanagements.

Geld abheben und Überweisungen tätigen

Geldautomaten-Abhebungen bei Ihrer Bank sind kostenfrei, aber bei Automaten anderer Banken können Gebühren zwischen €2 und €5 pro Abhebung anfallen. Einige Banken sind Teil größerer ATM-Netzwerke (wie Cash Group oder CashPool), die kostenlose Abhebungen bei Partnerbanken erlauben.

SEPA-Überweisungen sind der Standardweg, um Geld innerhalb Deutschlands und der EU zu senden. Sie sind meist kostenlos und innerhalb eines Werktages erledigt. Für Überweisungen außerhalb der EU oder in Nicht-Euro-Währungen verwenden Sie SWIFT-Transfers oder Drittanbieter, die niedrigere Gebühren und bessere Wechselkurse bieten.

Was tun, wenn Sie Probleme mit Ihrem Bankkonto haben?

Wenn Sie auf Probleme stoßen, wie z.B. eingefrorene Konten, abgelehnte Transaktionen oder Fehler beim Online-Banking, ist der erste Schritt, den Kundenservice Ihrer Bank zu kontaktieren. Die meisten Banken bieten englischsprachigen Support per Telefon, sicherer Nachricht oder E-Mail an. Bewahren Sie alle Kommunikation auf und notieren Sie Support-Fallnummern für die Nachverfolgung.

In ernsthafteren Fällen — z.B. bei Verdacht auf Betrug oder Identitätsdiebstahl — melden Sie den Vorfall umgehend und beantragen Sie eine temporäre Kontosperrung. Falls Ihr Anliegen nicht gelöst wird, können Sie es an die [Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)] oder eine Verbraucherschlichtungsstelle (Schlichtungsstelle) weiterleiten.

Häufige Probleme bei deutschen Banken für Expats

Expats stehen häufig vor Herausforderungen bei Dokumentenanforderungen, ungewohnten Bankbegriffen oder Kundenservice, der nur auf Deutsch erfolgt. Schwierigkeiten können auch durch gesperrte Konten entstehen, die nicht den Anforderungen der Botschaft entsprechen, oder durch Kontenschließungen aufgrund fehlenden Wohnsitzes.

Ein weiteres häufiges Problem ist das Missverständnis darüber, wie Überziehungen funktionieren — Banken erlauben manchmal, dass das Konto ins Minus gerät, was als Kredit gilt und Zinsen kostet. Sprachbarrieren können die Kommunikation zusätzlich erschweren, daher ist die Wahl einer Bank mit englischsprachigem Support ratsam.

Effektiv Kundenservice kontaktieren

Bei der Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice nutzen Sie nach Möglichkeit das sichere interne Nachrichtensystem im Online-Banking. Seien Sie klar und präzise, und geben Sie Ihre Kontonummer, eine Problembeschreibung sowie alle relevanten Screenshots oder Transaktions-IDs an.

Bei telefonischer Kontaktaufnahme seien Sie auf Fragen zur Identitätsprüfung vorbereitet. Bei dringenden Anliegen, besonders für Karten- oder Kontozugriff, kontaktieren Sie sofort die Notfall-Hotline Ihrer Bank. Persönliche Besuche können Probleme oft schneller lösen, wenn Ihre Bank lokale Zweigstellen unterhält.

Lösungen bei Sperrkonten

Sperrkonten (Sperrkonten) werden häufig genutzt, um Visabestimmungen zu erfüllen, insbesondere bei Studierenden. Falls das Konto fälschlicherweise gesperrt ist oder Ihre Botschaft die Kontoverbindung Ihres Anbieters nicht akzeptiert, wenden Sie sich umgehend an den Kundenservice des Sperrkontenanbieters und fordern Sie eine schriftliche Klärung an.

Stimmen alle eingereichten Dokumente mit den Anforderungen der Bank und der Botschaft überein, sollte das Problem zügig gelöst werden. Bei Verzögerungen oder Ablehnungen wenden Sie sich an die Beschwerdestelle des Anbieters und ziehen Sie ggf. Hilfe bei der deutschen Vertretung im Ausland hinzu. Nutzen Sie nur von der Auswärtiges Amt anerkannte Anbieter, um Probleme bei Visaanträgen zu

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Anri Kurdgelashvili

Redakteur für juristische Inhalte

Anri ist juristischer Redakteur und spezialisiert auf klare, prägnante Zusammenfassungen komplexer Rechtsthemen. Er war als Rechtsberater im Justizministerium von Georgien tätig, mit besonderem Schwerpunkt auf EU-Recht und internationalen Rechtsstreitigkeiten. Zu seinen Fachgebieten gehören die Erstellung juristischer Inhalte für Bildungszwecke sowie die Beratung zu rechtlichen Rahmenbedingungen der Europäischen Union und zum Völkerrecht.

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